Wendeweste

wendeweste-graurot02Morgens, wenn ich aufsteh, dann ist mir kühl und ich zieh mir als erstes nen Jäckchen über mein Schlafgewand. Und weil ich nicht anders kann, als von mir auf andere zu schließen, glaube ich, dass mein Kind ebenso leicht am Rücken friert, wenn es mit uns bei Tische sitzt. Weil seine Ärmel leider selten ein Essen ohne anschließende Wäsche durchhalten, suchte ich etwas, was sich schließen lässt (aber nicht muss) und keine Ärmel hat. Eine Weste musste her. Damit in die übervolle Klamottenkommode möglichst wenig dazu kommt, ich aber gern eine riesige Auswahl hätte, habe ich mich gleich für eine Wende-Weste entschieden: Ein Teil, zwei Outfits. Eine echt gute Erfindung.

Die erste Weste (grau/gelb) habe ich nach einem fertigen T-Shirt-Schnitt aus der Ottobre gemacht. Leider ist sie noch viiiieeel zu groß für den Dreikäsehoch. Und das Schnittmuster hieß “Heather”. Hätte ich ja auch selbst drauf kommen können, dass es keine geschlechtsneutralen Schnittmuster für Kinder gibt. Pfff!
Und so musste ich noch eine Weste machen (grau/rot). Diesmal aus einem Jungenschnittmuster. “Camo Gekko” – klingt ja auch gleich viel männlicher. Aber geht es euch auch so? Trotz Jungenschnittmuster: Rot-weiß-gestreift sieht einfach nach Mädchen aus.

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