It’s T-Time

t-time

Der Herbst kommt und der Dreikäsehoch wächst. Keine Ahnung, wo manche die Zeit her nehmen, um alles zu nähen, worauf sie so Lust haben. Meinen Anspruch, mein großes Kind ab jetzt nur noch in selbstgenähter Kleidung zu sehen, habe ich bereits eingeschränkt. Ich mache nur noch, was nötig ist und schnell geht. Oder, was ich wirklich nicht lassen kann…

Jetzt jedenfalls war es dringend nötig, denn ich habe alle Shirts aussortiert, die den kleinen Kugelbauch vom Dreikäsehoch nicht mehr ausreichend verdecken. Und plötzlich hatte er nur noch zwei 😉 Also habe ich das schon oft genähte Raglanshirt Autumn Rockers von Mamahoch2 genommen und ein paar Modelle gezaubert. Neue Schnitte musste ich dann trotzdem noch ausprobieren. Und statt mein Stoffregal etwas auszudünnen, habe ich auch alte T-Shirts vom Papa wieder benutzt. Ich habe ja etwa ebenso viele Klamotten zum Umarbeiten gehortet, wie neu gekaufte Stoffe!

Nach ein paar Abenden mit schlafenden Kindern ist eine bunte Mischung an T-Shirts herausgekommen, die noch erweitert werden muss. (Praktischerweise mache ich gerade beim Probenähen von From heart to needle meets Engelinchen“ mit, da gibt es auch ein Shirt. Und noch sooooo vieles mehr. Lasst euch überraschen!)

Dieses Raglanshirt hat passend zu den Ärmeln den geistreichen Text „stripe“ bekommen. Hierfür habe ich mal wieder meine allerliebsten Lieblingsbuchstabenstempel und Textilfarbe benutzt. Der i-Punkt ist mit Textilmarkern gemalt.

t-shirt_stripe_autumn-rockers

Das nächste Raglanshirt hat ein eher maritimes Motiv 😉 Den Wal habe ich einfach mit der Nähmaschine aufgesteppt. Die Ärmel bestehen aus sehr babyhaftem Walstoff (man sieht ihn hier leider kaum), den ich aber so süß fand, dass ich mit dem schwarzen Kragen einen härteren Kontrast setzen musste.

t-shirt_babywale_autumn-rockers

Und für dieses Shirt habe ich das erste mal einen Plot benutzt. Eine Bekannte hat ihn für mich erstellt. Nach dem zweiten Versuch sah es dann auch so aus, wie es soll. Die Ärmel sind aus einem alten T-Shirt von Papa, das leider nicht mehr so elastisch ist. Ich werde ein kurzärmeliges Shirt draus machen müssen.

t-shirt_busse_autumn-rockers

Neu ausprobiert habe ich einen Schnitt von filius feez. Der macht besonders viel her, wenn man Streifenstoff verwendet. Und ist so leicht zu nähen, wie ein Raglanshirt. (Ich faule Näherin mag ja, dass man keine Ärmelrundungen abstecken muss.) Auch dieser Stoff hier war mal ein Shirt vom Papa.

t-shirt_upcycling_filiuz-feez

Und noch einmal klassisches Upcycling. Die Streifen waren ebenfalls ein T-Shirt vom Papa, die Applikation war genauso „unordentlich“ auf einem alten von mir drauf. Da hab ich sie rausgeschnitten und hier wieder draufgesteppt. Ein bisschen viele Streifen, oder? Der Schnitt ist das Basisshirt von Mamas nähen.

t-shirt_streifen-upcycling_basisshirt

Zu guter letzt mein Lieblingsshirt. Als Grundschnitt habe ich den Trotzkopf von Schnabelina genommen, mich dann aber für einen anderen Ausschnitt entschieden. Und ich wollte eine Teilung mehr haben. Mit den roten Knöpfen gefällt es mir richtig gut. Die sind übrigens ein gutes Beispiel dafür, wie ich so nähe: Planlos drauf los und dann mal gucken, was man noch so machen kann.

t-shirt_abgewandelter-trotzkopf

Dieses war der erste Streich, doch der nächste kommt… bald hinterher.

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