Nähtipps, um breite Schultern zu kaschieren – #2 Nutze Längsstreifen

Heute kommt Nummer zwei für euch aus meiner ersten echten Artikelserie „Nähtipps, um breite Schultern zu kaschieren“.

Bei einem ungeliebten Schwimmerkreuz (wie meine Mutter dazu sagt) ist es sinnvoll, die Aufmerksamkeit auf die Oberkörperlänge und nicht auf dessen Breite zu legen. Das bedeutet, dass zu kurze Shirts mit Rundhalsausschnitt einfach nicht so optimal sind. Stattdessen gebt an eurem Lieblingsschnittmuster lieber ein paar Zentimeter mehr Saumzugabe dazu und wählt einen V-Ausschnitt.
Wenn ihr das nicht möchtet, könnt ihr das Oberteil stattdessen mit Längsstreifen aufpimpen. Zum Beispiel durch

  • (gefakte) Wiener Nähte, die ihr mit einer Paspel oder Ziernähten nochmals hervorheben könnt
  • andere Teilungsnähte, die in die Länge, nicht in die Breite gehen
  • aufgesteppte Webbänder/Spitze/etc. auf die Shirt-Mitte (denkt unbedingt daran, diese auch vorzuwaschen!)
  • frei hängende Bänder und Schleifen
  • eine Knopfleiste
  • eine farblich abgesetzte Einfassung oder Knopfleiste an Jacken

Einige Beispiel dafür sind in meinem Blog verstreut. Klickt einfach auf das Bild, dann gelangt ihr zu dem passenden Artikel.

Hier ist das Halsbündchen so verlängert, dass man eine Schleife
binden kann, deren Bänder ziemlich lang herunter hängen.
(Achtung: Nicht so gut geeignet im Alltag mit Kleinkindern.)

 Hier verlängern Webband und Spitze die Körpermitte.

Die Einfassung der Jacke ist farblich abgesetzt
und durchbricht optisch die einheitliche Front.

Ein paar weitere Tipps für meine Serie habe ich natürlich noch im Gepäck. Die fülle ich nach und nach auf. Fallen euch noch welche ein, die hier unbedingt rein müssen? Ich freue mich über eure Mithilfe!

Und jetzt ran an die Nähmaschine!

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