In Wolken gebettet

Manchmal frage ich mich ganz ernsthaft, warum ich nicht einfach 5 Euro für ein gebrauchtes Kleidungsstück ausgebe, statt stundenlang etwas zu nähen, das die Kinder vielleicht 10 Mal anziehen. Aber so ist das mit dem Selbermachen: Wenn man’s kann, dann macht man’s eben auch. Und irgendwie bin ich ja schon stolz, wenn das Haus voll mit schönen bunten Sachen aus meiner Hand ist.
So ist also ein Sommerschlafsack für den Zweikäsehoch entstanden. Für den großen Bruder hatte ich mal einen Schnitt von einem gekauften Modell abgenommen, aber der hat ein Jahr später schon nicht mehr gepasst. Der neue sollte länger halten.

Also habe ich im Netz gesucht und bin bei farbenmix fündig geworden. Das Freebook von Nox-Unikata kommt mit einer bebilderten Ableitung daher und so habe ich sogar erstmals einen Untertritt für einen Reißverschluss genäht.

Beim nächsten Mal würde ich allerdings auf den beidseitig eingenähten Reißverschluss verzichten und ihn einfach direkt an die zwei Lagen Jersey (ja, ich Doofe habe Jersey unverstärkt an einen Reißverschluss genäht) machen. Man sieht ja eh nicht, wie der Schlafsack innen aussieht.

Außerdem habe ich vor dem Zusammensetzen Druckknöpfe (Achtung: Für KamSnaps bei Jersey unbedingt eine feste Verstärkung hinterlegen!) so angebracht, dass die Länge auch jetzt schon auf den kleinen Mann passt.

Vom gelben Wolkenstoff ist jetzt nach diversen Werken kaum noch etwas übrig. Ich mag ihn aber doch so sehr! Mal sehen, wo die Reste wieder auftauchen werden.

Bevor der Zweikäsehoch Milch auf dem Schlafsack verteilt, habe ich vor dem Zu-Bett-Gehen noch schnell ein Mini-Shooting mit ihm gemacht. Die späte Stunde erklärt die schlechte Belichtung.

Schlafsack Nox Unikata Farbenmix Schlafsack Nox Unikata Farbenmix

Der erste Schlafsack war übrigens außen aus einem alten Schweden-Bettbezug und innen aus T-Shirt-Resten genäht. Diese Igel finde ich ja auch ganz zauberhaft.

schlafsack

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