5-Minuten-DIY: Schutzengel aus Stoffresten

Als wir neulich unsere Nichte besucht haben, um diesen wundervollen Zipfelrock zu fotografieren, habe ich in ihrem Zimmer ein Geschenk entdeckt, dass sie von mir zur Taufe (oder was gibt es sonst noch so für Gelegenheiten?) bekommen hat. Irgendwie fand ich, dass es hier auf diesen Blog gehört, obwohl ich den da ja noch gar nicht hatte. Und es jetzt auch echt nichts Besonderes ist.

Aus Stoffresten, einer halbierten Styroporkugel, Federn, Pappe und einigen Wollfäden habe ich einen bunten Schutzengel gebastelt. Nähen brauchte ich dafür nicht, hier hat allein die Heißklebepistole gequalmt. (Ihr seht es vielleicht noch auf den Bildern).

Das Ganze noch in einen etwas tieferen Bilderrahmen und schwupps, ist das Mini-DIY auch schon fertig.

Da unsere Nichte (wie ihr Bruder auch) einen irischen Namen hat, habe ich mich für einen schlichten, irischen Segen entschieden. Ich selbst bin ja eher Heidin und tue mich schwer, religiöse Worte zu verschenken, mit denen ich mich noch irgendwie identifizieren kann. Das ging hier aber ganz gut.

Der Text ist auf einen Block aus weiß lackierten Wäscheklammern geklebt. Heute würde ich mir bestimmt mehr Mühe geben.

Hier noch einmal eine Nahaufnahme vom wallenden Wollhaar. Und das war es auch schon.

Wenn ich all mein Gebasteltes hier zeigen würde, brauchte ich wohl ein paar Jahre. Irgendwie mache ich das gar nicht mehr. Für wen auch?

Mein teilweise sehr betagtes Bastelmaterial wartet darauf, dass die Kinder motorisch mit mir handarbeiten können. Und dann geht es hier in der Kategorie Spiel und Spaß mit Kindern wieder rund.

Dieser Schutzengel ist ein gutes Beispiel dafür, dass sich meine Fähigkeiten aber auch meine Ansprüche ständig erweitern. Heute würde das ganz anders aussehen. Professioneller hoffentlich.
Gibt es bei euch auch so Werke, die ihr mal mit Stolz geschwellter Brust verschenkt habt und heute eigentlich peinlich findet?

Eine Wickelkommode für Anspruchsvolle

Eigentlich schäme ich mich sehr für unser braun-komplettgefliestes Bad mit brauner Keramik wohin das Auge blickt, obwohl ich als Mieterin gar nichts für die Wohntrends der 70er Jahre kann. Am Wochenende war Alex jedoch mit den Kindern einkaufen und ich hatte Zeit und Ruhe (ohne dauerklopfende, schreiende Kinder hinter der geschlossenen Tür und ohne neugierige Griffe kleiner Händchen in die mit Chemikalien vollgegossene Toilette), das Bad mal wieder blitzeblank zu putzen. Und wie ich so unsere Wickelkommode auseinandernehme, dachte ich, die gehört eigentlich auch auf diesen Blog.

Kurz bevor der Dreikäsehoch auf die Welt kam, baten wir all unsere Familienmitglieder, uns nicht schon im Krankenhaus zu besuchen. Wir wollten erstmal schauen, was die neue Situation mit uns macht. Nun gibt es aber diesen einen Elternteil, für den grundsätzlich andere Dinge gelten, und so besuchte uns mein Vater (den ihr bereits von der wundervollen, handgenähten Eisbärjacke kennt) am Tag nach einer sehr langen und schmerzhaften Nacht. Er kam allerdings nicht mit leeren Händen!

Lange angekündigt wurde uns ein geheimnisvoller, ganz besonderer Wickelaufsatz für die Bestseller-Kommode von IKEA, die wir bereits als Wickelkommode vorbereitet hatten. Eine geschichtete Wickelauflage aus Schaumstoff hatte ich auch schon gekauft, also habe ich unsere Wunschmaße durchgegeben. Breit musste sie sein, damit wir viel Platz für Kind und Kram hätten.
Der Clou des selbstgebauten Aufsatzes meines Vaters ist die nach innen gewölbte Liegefläche. Bis unsere Kinder ihre Gliedmaßen wirklich unter Kontrolle hatten, haben sie es tatsächlich nicht geschafft, sich auf die Seite (und damit runter vom Wickeltisch) zu rollen.
Weitere wesentliche Details zur Verarbeitung müsste ich jetzt von meinem Vater erbitten…

Der Rollschutz stellte sich jedoch schnell als Nachteil heraus. Die Fläche war zwar ausreichend groß, für alle Utensilien, aber die rollten jetzt immer auf das Kind. Gerade am Anfang hatten wir noch eine kleine Waschschüssel etc., die einen geraden Untergrund benötigte. Also habe ich einen neuen Bauauftrag an Alex weitergegeben. Und schwups, hat er eine angrenzende Ablage mit integrierten Mülleimer entwickelt und an den Wickelaufsatz geschraubt.

Nach und nach fielen uns dann noch weitere Ergänzungen ein, die die Wickelkommode zu einem vielseitig nutzbaren Möbelstück aufstiegen ließ. Unter die neue Ablage habe ich mir vom Schwiegervater ein provisorisches (darüber hinaus ist es nie gekommen) Windelfach zimmern lassen und den Leerraum hinter der vorgerückten Kommode hat Alex mit einem ausrollbaren Regal bestückt, welches uns als Lager für Klorollen und Hygieneartikel dient.

Die MALM-Kommode, die als Basis für das ganze dient, haben wir geköpft und an unsere großen Körpermaße angepasst. Da die obere Schublade nicht mehr hinein passte, haben wir nur den Schubladenboden erhalten und somit en offenes, vorzeigbares Fach geschaffen. Dort lagern im Normalfall die Moltontücher, die als wärmender Untergrund auf der Wickelauflage liegen. (Da zum Zeitpunkt der Fotos noch ein riesiger Wäscheberg darauf wartete, zusammengelegt und eingeräumt zu werden, sind hier keine Moltontücher zu sehen.)

Die gekaufte Wickelauflage war nach recht kurzer Zeit ziemlich unansehnlich und so habe ich einen neuen Bezug aus beschichteter Baumwolle genäht, der unten einen Hotelverschluss hat. Die Auflage bleibt an ihrem Platz dank eines Antirutschgitters für Teppiche.

Zufälligerweise hat der Bezug das gleiche Design wie der Toilettenhocker vom Dreikäsehoch, der parallel angeschafft wurde. Die Schubladen habe ich mit Washi Tape mit den Anfangsbuchstaben der Kinder beklebt. Ihr werdet es vielleicht nicht glauben, aber bis auf Draußenjacken, Matschhosen und Schlafklamotten hat jedes Kind genau nur so viele Klamotten, wie in eine MALM-Schublade passt! Also mehr Nähen als nötig ist hier nicht drin.

Nach und nach habe ich diverse Boxen für Kleinkram ausprobiert. Mal mit Stoff beklebte Pappkisten, mal gekaufte. Momentan sind es diese hier, die ganz gut zum genähten Kissenbezug für eine stoßfreie Wickelzeit passen.

Also ich muss sagen, die Anzahl der IKEA-Produkte dürfte in etwa die gleiche sein, wie die im Rest der Wohnung.

Wenn der Zweikäsehoch trocken ist, dann steht dieser wunderschöne, riesige, rollschutzsichere Wickelaufsatz zum Verkauf. Ihr dürft gerne schon einmal Interesse anmelden. Er ist etwa 90 cm breit und 70 cm tief. Wenn das nichts ist!

Anleitung: Kletterbogen selber bauen

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Diese Anleitung wird noch vervollständigt. Ich stelle nur schonmal die Schablone bereit.
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Nachdem unser Spielmöbel den Weg in die Online-Welt gefunden hat, haben wir einige Anfragen dazu bekommen. Vor allem war die Frage, wie groß unser Kletterbogen ist, da die meisten anderen im Netz recht klein erscheinen.

Kurz vor Weihnachten möchte ich euch euren Wunsch erfüllen und stelle unsere Schablone online. Merry Christmas 😉

Zuvor aber noch eine Bemerkung: Das Design haben wir uns nicht selbst ausgedacht.
Bei der Regenbogenwippe handelt es sich um ein eingetragenes Design der Firma Lunatur (www.lunatur.com). Es darf ausschließlich für private Zwecke nachgebaut werden. Auch der Name Regenbogenwippe ist eine eingetragene Marke.

Außer des Designs haben wir mal wieder alles selbst gemacht und uns die Maße so erdacht, wie wir sie alltagstauglich fanden. Diese sind in etwa: B 50 x L 100 x H 55 cm. Gerade habe ich die Umrisse abgezeichnet, eingescannt und jetzt findet ihr die Datei hier zum Download. Klickt einfach auf die folgende Klebe-Übersicht:

kletterbogen-kinderwippe-schablone-klebeuebersicht

Leider hatte ich auf die schnelle keine gute Idee, wie ich die einzelnen Seiten so bereit stelle, dass ihr sie mit jedem Drucker vollständig drucken könnt. Ihr benötigt dazu vorerst die Funktion „randlos drucken“. Wenn ihr euch traut, geht es aber auch ohne diese Einstellung.
Die einzelnen Seiten klebt ihr Stoß an Stoß (nicht überlappend) so zusammen, wie ihr es in der Klebeübersicht seht. Beim Ausschneiden könnt ihr eventuelle Verschiebungen oder Lücken an den Druckrändern wieder ausgleichen.
Für ein möglichst symmetrisches Ergebnis faltet ihr den geklebten Ausdruck vor dem Schneiden genau in der Mitte und schneidet nur die eine Hälfte, dafür doppellagig, zu. Wenn ihr es wieder auseinander klappt, sehen beide Bogenhälften gleich aus. Hat man das jetzt verstanden?

Die seitlichen Bogenteile sind aus Birke-Multiplex und haben eine Stärke von 14 mm. Die Papier-Schablone hat Alex auf eine dünne MDF-Platte geklebt und diese als Werkschablone zugesägt. Diese hat er dann wiederum auf die Multiplexplatte gelegt, die Konturen grob zugesägt und den Feinschliff mit einem Kopierfräser gemacht. Anschließend hat er die Seitenteile angeschliffen, damit wir sie wachsen konnten.

Die Sprossen sind ebenfalls aus Birke-Multiplex, haben aber nur eine Stärke von 8 mm und sind jeweils 8 cm breit und 50 cm lang. (EDIT: Nehmt bitte stärkere Latten!) Sie sind mit den Seitenteilen über jeweils zwei 4mm-Dübel pro Sprossenseite verbunden (das Markieren der Dübellöcher in den Seitenteilen war wahrscheinlich der aufwendigste Teil). Zusätzlich hat Alex die Seitenteile an insgesamt sechs Stellen mit den Sprossen verschraubt. Ich empfehle aber für die Standfestigkeit, alles zu verleimen. Wir hatten uns dagegen entschieden, falls man den Kletterbogen mal auseinander bauen müsste. Aber welch ein Quatsch! Wozu sollte man das tun? Wir werden ihn also auch noch verleimen. Er quietscht jetzt so unschön.

Falls ihr noch weitere Fragen habt, dann her damit. Hier ist bestimmt noch viel Potenzial zur besseren Erklärung. Ich dachte nur, vielleicht wollt ihr eure Kinder ja zu Weihnachten mit diesem neuen Spielmöbel erfreuen. Und dafür ist es ja höchste Eisenbahn…

Wir wünschen euch also viel Spaß beim Bauen und ein wundervolles, buntes Weihnachtsfest!

Ein Spielmöbel mit tausend Namen

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Aus meiner Nähwerkstatt gab es für unsere Kinder je ein T-Shirt zum Geburtstag. Nicht gerade originell. Vom Papa gab es deshalb ein Spielzeug aus der Holzwerkstatt. Oder ist es doch eher ein Möbelstück?

Wenn man im Netz danach sucht, findet man es zum Beispiel unter Kletterbogen oder Regenbogenwippe. (Was war mein Leben nur ohne Pinterest???) Wir haben uns diverse Ausführungen angeschaut und für die unserer Meinung nach vielfältigste entschieden.
Wie ich jetzt weiß, ist die Regenbogenwippe ein eingetragenes Design, das nur für private Zwecke nachgebaut werden darf(!), also verweise ich gern noch einmal auf das Original von Lunatur.
Hätten wir noch ein bisschen weiter recherchiert, hätten wir auch gleich eine Schablone mitgeliefert bekommen (zum Beispiel hier). Stattdessen haben wir mal wieder alles mühsam selbst erarbeitet. Sowas hilft allerdings, um banale geometrische Anwendungen aufzufrischen.

Damit unsere Ergebnis nicht ganz genau so aussieht, wie alle(!) anderen bei Pinterest, habe ich mich gegen Regenbogenfarben entschieden und unser Acryllack-Lager minimiert. Ja, ihr habt richtig gelesen: Ich habe keine veganen oder speichelfesten Farben benutzt. Damit haben wir die Hälfte unserer Möbel auch gestrichen und so passt alles zusammen. Die andere Hälfte unserer Möbel ist übrigens mit Dekorwachs behandelt, was wir auch für die Seitenteile des Kletterbogens genommen haben.

Genug geredet, hier kommen die unendlichen Möglichkeiten, die das neue Spielzeugmöbel so bietet. Aber vorher einmal ohne Kinder, bitte.

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Beginnen wir mit dem klassischen Sprossen- oder  Kletterbogen. Wie ich bereits erzählt habe, geht der Zweikäsehoch schon eigenständig die Treppe rauf. Klettern ist also kein Problem für ihn. Irgendein Vater promotete seinen Kletterbogen sogar mal damit, dass sein halbjähriger Sohn bereits allein drauf kam. Ihr könnt so einen Bogen also gleich zur Geburt schenken.

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Da fällt mir ein, dass er sich als Spielebogen für Säuglinge mit drangehängten Kuscheltieren, Glöckchen, Deckeln, Kugeln, Rührbesen, Fernbedienungen (also alles, was kleine Kinder toll finden) bestimmt auch gut eignet. Um davon ein Testfoto zu machen sind wir allerdings zu spät dran.

Als Kuschelhöhle eignet sich das Möbel jedenfalls auch hervorragend. Decke drüber, Ruhe!

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Stell sich das mal Kind quer, kann man das auch mit dem Spielzeug tun. Mit einer Verkaufstheke zum Beispiel schafft man schnell Abwechslung. Wir haben keinen Kaufmannsladen, dafür jetzt einen riesigen Spielzeugladen (also die Spielecke) mit bunt-gestreiftem Kassensitz.

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Genügt das auch nicht mehr, dreht man alles noch weiter und hat eine Wippe. Das macht der Dreikäsehoch sehr gerne, aber nicht lange allein.

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Und wenn die Kinderchen dann endlich müde vom vielen Spielen sind, dürfen sie es sich in der Leseschaukel gemütlich machen und den Eltern ein bisschen Ruhe gönnen.

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Weil so etwas wie Ruhe bei uns aber nur nachts existiert, haben wir noch eine Rutsche zum Anbauen gefertigt. Mit irgendwas muss man die Kleinen ja beschäftigen.
Das Rutschbrett ist ebenfalls gewachst, dann zweimal geschliffen und klarlackiert und dann nochmal gebohnert. Da rutscht man wie ne eins! Und die Kinder können sie selbst einhängen. Naja, das größere zumindest.

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Könnt ihr noch? Das Rutschbrett könnte man auch noch benutzen, um eine richtige Wippe für beide Kinder zu machen. Ein Beispiel seht ihr hier. Das haben wir allerdings noch nicht ausprobiert, weil das irgendwie nach ausgeübter Aufsichtspflicht schreit.

Also Gäste einladen, die diese Aufgabe übernehmen und Ihnen zum Dank einen leckeren Kaffee servieren. Aber was, wenn zu wenig Sitzmöbel da sind? Auch hier hilft unser neues Spielzeug rasch. Ran an den Tisch und genießen.

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Ich habe bei diesem lustigen Shooting, vor dem ich die Spielecke von allen anderen Möbeln befreit habe, natürlich noch viel mehr Fotos gemacht. Sie würden aber keinen Mehrgewinn liefern, also halte ich mich zurück.

Vielleicht habt ihr aber noch weitere Ideen, was man mit unserem neuen Alleskönner anstellen kann? Lasst doch mal hören!

PS:
Ihr findet in einem anderen Beitrag jetzt auch eine Kurzanleitung inkl. unserer Schablone.
Aber denkt dran: Bei der Regenbogenwippe handelt es sich um ein eingetragenes Design der Firma Lunatur (www.lunatur.com). Es darf ausschließlich für private Zwecke nachgebaut werden. Auch der Name Regenbogenwippe ist eine eingetragene Marke.

Safari im Wohnzimmer

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Aus Mangel an einem Kinderzimmer haben wir im Wohnzimmer eine recht großzügige Spiel- und Kuschelecke eingerichtet. Die Kinder sind noch so klein, da wollen sie eh lieber in unserer Nähe sein. Allerdings mussten wir auch überlegen, wo das sich ständig vermehrende Spielzeug hin soll, wenn es nicht gerade in Sofaspalten, unter Teppichen oder auf Laptops liegt.

Angefangen haben wir mit selbst gebauten Schubkästen für unser Bücherregal vom Möbelschweden. Ich bin da echt nicht oft, mir ist die Qualität inzwischen zu billig. Aber wonach ich quasi süchtig bin, sind die Stoff-Einschubkästen für das Expedit. Deshalb habe ich da allerhand Farben und Muster vorrätig. Und irgendwann fiel mir auf, dass ich den Anfang eines Regenbogens zusammenstellen konnte. Unsere neuen Billy-Schubkästen haben wir dann so gestrichen, dass die Farbreihe fortgesetzt wird. Das ist dabei heraus gekommen: Continue reading »

Nähanleitung für Gaumenfreuden #3: Teebeutel

Erschöpft vom vielen Backen, war die Zeit reif für eine ausgiebige Teezeremonie.

Und das ging so:

1.

Zuerst habe ich eine schnelle Skizze eines Teebeutels auf den nächstbesten Zettel gemalt und ausgeschnitten.

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2.

Die Skizze habe ich als Schablone auf Stoffreste gelegt, wobei der untere Rand im Stoffbruch lag.

Bänderreste habe ich in der Länge, weiße Jerseyreste (damit nichts ausfranst) als kleine Quadrate zugeschnitten.

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3.

Die Teebeutel habe ich rechts auf rechts zusammen genäht, dabei den oberen Rand als Wendeöffnung offen gelassen. Dann alles vorsichtig gewendet.

In die Wendeöffung habe ich das eine Ende eines Bandes gesteckt und dann alles mehrmals vor und zurück zugenäht. Das muss ja was aushalten!

Das andere Ende des Bandes habe ich an die Jerseyquadrate gesteppt. Auch hin und her. Das muss noch mehr aushalten!
Anschließend habe ich die weißen Quadrate noch mit Herzen, Blättern und Wolken (dem Familienlogo) bemalt.

4.

Und dann konnte ich mich endlich auf’s Sofa gammeln und bei einem heißen Wolkentee abschalten.

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Nähanleitung für Gaumenfreuden #2: Plätzchen(teig)

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Wie versprochen, backen wir jetzt auch gleich noch eine Ladung Plätzchen hinterher.

Dazu braucht ihr:

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  • Fleece oder dünnen Filz in Teigfarbe
  • Ausstechförmchen
  • einen Stift, der möglichst wenig Kontrast zum Teig hat
  • scharfe Scheren

Los geht’s!

1.

Schneidet aus dem Fleece/Filz eure Teiggrundform aus.

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2.

Nehmt die Ausstechförmchen als Schablonen und malt die innenliegenden Umrisse auf den Teig.

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3.

Schneidet die Formen vorsichtig aus.

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4.

Euer Beitrag ist schon fertig. Jetzt sind die Kleinen dran.

Lasst euer Kind den Teig nochmal gut ausrollen, dabei alles gut festdrücken, und die Plätzchen ausstechen.

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Fertig? Dann ab in den Ofen. Und Vorheizen nicht vergessen!

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Guten Appetit!