„Monsier sportif“ – Shirt für Männer

Gerade habe ich euch den neuen Schnitt „Enfant sportif“ der Ostseepiratin vorgestellt. Und hier seht ihr nun das Pendant dazu für die Väter (und kinderlose Herren).

Das Raglan-Shirt ist genauso konzipiert wie der Kinderschnitt, es gibt ihn in einer Kurz- und einer Langarmversion und wieder mit dem abgesetzten Seitenstreifen. Auch diesen Schnitt gibt es ab dem 6. April bei Farbenmix. (Link folgt.)

Und so sieht das Ganze in einem (vielleicht doch zu) wild gemusterten Sommersweat aus.

Und hier seht ihr meine neue Labels: Bestempelte, aufgesteppte Stoffreste. Die findet ihr jetzt immer auf meinen Nähwerken.

Dann dürft ihr jetzt sehr gespannt auf das E-Book sein. Sobald es online ist, gebe ich Bescheid. Bis dahin könntet ihr aber auch schonmal ein Poloshirt für euren Liebsten nähen. Den hat die Ostseepiratin nämlich auch im Angebot. Und da gibt es weit weniger Konkurrenz. Ach, den Namen vom Schnitt wollt ihr wissen? „Monsieur Polo“ – da hättet ihr ja auch selbst drauf kommen können!

Wolken sehen auf T-Shirt „Max“

Da schlafen die Kinder schon um 18 Uhr tief und fest! Gut, wir sind auch alle krank… Aber das gibt mir doch die Möglichkeit, euch noch ein paar Nähergebnisse zu zeigen, die zwar schon fertig fotografiert sind, aber es immer so spät auf diese Seiten schaffen.

Ich bin ja furchtbar pragmatisch, was das Nähen angeht. Klar, es geht mir, wie vielen von euch auch, darum, kreative Unikate selbst herzustellen. Ich nähe aber auch, weil gekaufte Klamotten meistens Schrott sind oder nicht das, wonach ich suche. Und auf diesen Trichter ist inzwischen auch Alex gekommen, dem T-Shirts egal welcher Marke oder Qualität entweder zu weit oder zu kurz sind. Also bekommt er nach und nach eine neue Garderobe. Das ist eine harte Herausforderung, denn der Mann beherbergt in seinem Schrank mindestens doppelt so viele Klamotten wie ich.
Pragmatisch bin ich auch, was die Schnitte angeht, nach denen ich nähe. Passt einer, wird der durchgenäht, bis mir langweilig wird. Aber was soll an T-Shirts schon langweilig werden? Da kann man ja unzählige Sachen mit anstellen.

Für die schmalen Schultern von Alex ist „Max“ von pattydoo mit seiner Passe optisch perfekt. In der Breite muss ich den Schnitt je nach Stoff doch erstaunlich viel anpassen. French Terry zum Beispiel ist wenig dehnbar und auch gute, feste Jerseys brauchen sehr viele zusätzliche Zentimeter an den Seiten. Für dieses Shirt habe ich deshalb einen extra Seiten-Streifen eingenäht, nachdem mir die enge Passform bei der ersten Anprobe unangenehm aufgefallen ist.

Für den Druck vorne habe ich wieder meine Buchstabenstempel rausgekramt und aus Fixier-Stickvlies (funktioniert wie Freezer Paper) eine Wolke ausgeschnitten. Diese habe ich aufgebügelt und dann mit dem Stempeln begonnen. Jeden Buchstaben einzeln und mit leichtem Farbverlauf.

Hier seht ihr den später eingenähten Seitenstreifen, den ich mit einem Fake-Coverstich abgesteppt habe. Mache ich nie wieder bei großen Größen! Was für eine Heidenarbeit!

Statt Passe kann man das Rückenteil von „Max“ einfach nach vorn verlängern. Perfekt, um schmalen Schultern etwas mehr Breite zu geben.

Und was steht da jetzt eigentlich drauf? „Wolken sehen heißt Zuhause (zu) sein“. Ich war mir mit der Grammatik irgendwie nicht einig… WOLKE ist unser Familienname und so finde ich dieses Shirt mal wieder ganz schrecklich romantisch.

Und hier noch das Label aus SnapPap; das letzte seiner Art. Die neuen stelle ich euch auch bald mal vor.

Der Jersey ist übrigens nicht weiß, sondern beige und ganz leicht meliert. Ich finde die Farbe wundervoll und habe für mich gleich etwas mehr mitbestellt.

Wie macht ihr das denn mit den Schnittmustern? Probiert ihr gerne neue aus oder bleibt ihr auch beim Bewährten? Erzählt doch mal!

Schnabelinas Trageeinsatz aus Softshell

Vor einer gefühlten Ewigkeit (länger als drei Jahre kann es nicht her sein) habe ich einen Trageeinsatz für meine Wetterjacke nach Schnabelinas Anleitung genäht. Und jetzt, wo wir unseren Zweikäsehoch nicht mehr tragen – zumindest nicht vor dem Bauch –, habe ich das gute Stück an eine Freundin weitergegeben. Um diese schöne, wenn beim zweiten Kind auch eher kurze Zeit, abzuschließen, zeige ich euch heute unseren Trageeinsatz.

Zuerst hatten wir uns überlegt, ob wir ein ähnliches Zipper-System, wie beim Kumja nutzen, um unsere verschiedenen Jacken tragen zu können. Der Einfachheit halber haben wir uns dann allerdings für meine dunkelblaue Allwetterjacke entschieden. Die ist relativ unisex und wenn Alex das Kind getragen hat, hatte er eben meine Jacke an.

Das war meine berechnete Form. Eine super Anleitung für „eure“ Form bekommt ihr, wie schon geschrieben, bei Schnabelina.

Unser Trageeinsatz ist aus Softshell genäht. Ein Traumstöffchen für die Nähmaschine! Da Softshell innen schon angeraut ist, habe ich auf die doppellagige Variante von Schnabelina verzichtet und nur den Kopfteil und den Tunnel mit Jersey „gefüttert“.

Als ich fast fertig war, fand ich den schwarzen Keil da in meiner Jacke ganz schön unschön und habe schnell noch einen Stern aus Jersey appliziert. Wasserdicht ist das gute Stück ja so oder so nicht, aber bei strömendem Regen wäre ich wohl auch nicht auf die Idee gekommen, mit Baby einen Spazieren zu gehen. Obwohl, eine Wanderung durch einen dämmernden Wald bei einem wirklich fiesen Wintersturm hatten wir doch schon…

Eigentlich hatte ich die Entstehung meines Trageinsatzes mitfotografiert. Aber das ist wirklich schon so lange her, dass ich keine klaren Bildbeschreibungen mehr geben könnte. Deshalb gibt es heute auch nur zwei Bilder (mit einem merkwürdigen Gelbstich).

Würde ich noch einmal so ein Ding für diese Jacke nähen, gäbe es wohl noch einen Streifen, den ich über den Klett kletten würde 😉

Und da ist auch der Zweikäsehoch. Kuckuck.

Das ganze sieht wirklich schwieriger au, als es ist. Wie alles im Nähstübchen dauert es aber seine Zeit, bis man den Trageinsatz fertig hat. Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Spaß bei eurer Variante.

Männershirt „Max“ mit Schulterpasse

Im letzten Beitrag habe ich euch meinen Mann bildlich vorgestellt und euch von unserem spontanen babyfreien Abend und Fotoshooting erzählt. Hier kommt ein weiteres Ergebnis.

Zum letzten Geburtstag habe ich meinem Mann ein Herrenshirt genäht. Ich wollte das einfach mal ausprobieren. Der Schnitt ist „Max“ von pattydoo mit Schulterpasse, den ich auf die Figur des wundervollen Trägers angepasst habe; also etwas verlängert (Kaufshirts sind auch immer zu kurz) und eine schmalere Taille.

Ohne weitere Worte hier zweidrei Bilder von meinem Liebsten.

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Den leicht stretchigen Karostoff habe ich schon für ein festliches Set für den Dreikäsehoch benutzt und es liegt noch soviel hier, dass ich mir daraus irgendwann eine Hose zaubern kann. Dafür muss ich aber unbedingt noch mehr üben.

In diesem Jahr gibt es zum Geburtstag womöglich wieder ein T-Shirt für meinen Mann. Das ist zwar nicht sehr originell, aber mit Liebe gemacht und nützlich obendrein. Also, wenn man davon absieht, dass der Kleiderschrank des Herren etwa dreimal soviel Klamotten beherbergt, wie meiner.

Können sich eure Männer auch so schlecht von Kleidung trennen?

Kapuzenjacke „Jordan“ mit lustig bedrucktem Innenleben

Zu Weihnachten habe ich etwas für meinen Mann genäht. Also eigentlich hatte ich bis Weihnachten gerade mal die Idee. Genäht habe ich dann viiiiieeel später. Das Geschenk war die Sweatjacke „Jordan“ von pattydoo.

Sehr lange habe ich nach Stoffen Ausschau gehalten, die zur restlichen Garderobe meines Mannes passen. Entschieden habe ich mich für einen sehr kuscheligen graubeige-melierten Sweat. Grün habe ich als weichen Kontrast genommen.
Und in die Kapuze wollte ich unbedingt etwas reinstempeln. Leider ist mir sehr lange nichts Gutes eingefallen. Ich dachte, als Geschenk zum Fest der Liebe müsste es etwas mit ganz großer Bedeutung sein… Wochen später habe ich mein poetisches Talent genutzt, um das hier zu formulieren:

in grün und braun bist du schön anzuschaun.
braun und grün kannst du gut anziehn.
noch dazu ein bisschen grau.
alles liebe, deine frau.

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Wie, du findest das nicht lustig? Egal, man sieht es in getragenem Zustand eh nicht. Nur, dass da sehr cooler Buchstabenstoff benutzt wurde. Oder findest du den auch nicht cool? 😉

Neulich haben wir die Babysitterin gebucht, Chips und eine Flasche Wein eingepackt und sind ans heimische Binnenwasser geradelt. Und haben am modernsten Ort unserer Stadt ein kleines Fotoshooting veranstaltet.

Ich präsentiere – zum ersten Mal auf diesem Blog: Meinen Mann ♥

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Den Schnitt würde ich beim nächsten Mal etwas verlängern und die Kängurutaschen tragen doch sehr auf. Und die Kordel muss ich bedingt noch kürzen!
Ansonsten ist „Jordan“ ein gutes Schnittmuster und, wie immer bei pattydoo, super erklärt.

PS: Mein Weihnachtsgeschenk von ihm liegt übrigens bis heute halb fertig in der Werkstatt.

Vater und Sohn

vaterundsohnWeil unser Kind nun all unsere Zeit in Anspruch nimmt, ist dieses Jahr keine Zeit für ausgefallene Geschenke. Die Verwandten bekommen eh nix mehr außer Babyfotos, aber mein Mann hat sich immer eines verdient.

Das war das schnellste Weihnachtsgeschenk was ging: Ein H&M-Shirt mit selbstgemachter Applikation. Das Motiv hab ich als Clipart im Netz gefunden. Der Karostoff ist von Shorts, die mir schon lang nicht mehr passen. Und das Applizieren muss ich noch üben.