It’s T-Time – Erdbeerstund hat roten Mund

Ich habe beschlossen, nur noch Dinge zu nähen, die schnell gehen oder mir so richtig am Herzen liegen. T-Shirts gehen schnell, zumindest wenn man auf den ganzen Schnickschnack verzichtet.

Der Dreikäsehoch brauchte neue T-Shirts (warum wachsen die Bengel nur so schnell?), also hab ich das Kind gefragt, was denn auf seine neuen Klamotten drauf soll. Und er hat geantwortet: „Belugas und eine Erdbeere und ein Heißluftballon.“ Tja, da hatte ich den Salat. Ich wollte doch auf Schnickschnack verzichten. Also erklärte ich die Shirts kurzerhand zu Herzensangelegenheiten und schon ging es los.

Als sich das Kind eine Erdbeere wünschte, durchfuhr mich kurz ein furchtbarer Gedanke und ich kroch beschämt zu meinem Mann herüber, der mich auch sofort verstand. „Du findest doch wohl nicht etwa, dass Erdbeeren nur was für Mädchen sind?!“ Ertappt. Aber jetzt mal ehrlich, wie bescheuert ist das denn! Oder essen eure Jungs keine Erdbeeren? Na also.
Ich fand es trotzdem schwer, mich für eine Grundfarbe zu entscheiden. Und verfiel völlig klischeehaft auf blau. Einem Blaugrau um genau zu sein, was früher einmal ein Shirt von Alex war.

Und darauf habe ich dann die Erdbeere genäht. Mit schwarz, damit hier ja keine Geschlechtsverwechslung geschehen könnte. Meine Herren, ich habe mich doch sonst nicht so! Egal, ich finde das T-Shirt einen (Erdbeer-)Traum und zeige es euch sehr gern.

Das Schnittmuster ist das Raglanshirt „Bla Bla“ aus der Ottobre 01/2016.
Die Fotos sind im Maisfeld entstanden. Der Dreikäsehoch hatte aber nur bedingt Lust.

Ach komm, jetzt zeig dich doch mal richtig.

Noch ein Stückchen weiter, bitte.

Ja, super! Da ist ja die leckerer Erdbeere!

Einmal die Schulter bitte, damit ich die Fake-Covernähte zeigen kann.

Danke! Achso, das war es jetzt schon wieder?

Na dann tschüss!

Die anderen T-Shirts zeige ich euch in den nächsten Beiträgen.

Vorher wüsste ich aber zu gern, ob es euch auch passiert, dass ihr manchmal wider Willen in Geschlechterkategorien denkt. Also, falls ihr das sonst eigentlich nicht tut…

Utensilo für die kleine Garderobe

Wohin mit all den Mützen, Schals, Sonnenbrillen, …? Zu viert sammelt sich einfach so viel Kram im Flur an, dass es Zeit wurde, eine ordentliche Lösung zu finden.

Zuerst hielt ich das „Hänge-Beutel-Ei“ von Câlin et Crinoline für eine solche. Die Anleitung gibt es z.B. hier bei Stoffwelten.

Da passt zwar so manches hinein, aber für vier davon war kein Platz und eigentlich ist der obere Teil ja auch reine Platzverschwendung.

Also habe ich überlegt, wie ich den unteren Teil trotzdem sinnvoll nutzen kann und wir alle etwas davon haben.

Dann habe ich mich mit (gar nicht so günstigem) dicken Filz eingedeckt und erstmal ein bisschen rumprobiert. Entstanden sind dann vier „Körbchen“, die alle eine gemeinsame Rückwand haben.

Jedes „Körbchen“ besteht aus einem Rechteck und einem Halboval. Jeweils beide Teile habe ich rechts auf rechts zusammengenäht. Vorher gab es noch eine Buchstaben-Applikation, damit jeder weiß, wo er seine Sachen findet. Der kleinste ganz unten, der größte ganz oben. Den oberen Rand habe ich mit einem engen Zickzackstich „eingefasst“, damit sich das weiße Garn aus der Applikation und der anschließenden Gesamtumrandung wiederholt. Diese halben Schalen habe ich dann bündig links auf rechts an die Rückwand genäht. Das war ein riesen Akt, denn der Filz gibt nicht nach und wer hat schon zwei Meter Platz auf seinem Nähtisch?

So sieht das Utensilo an unserem Garderobenschrank aus. Leider steht er an einem Platz, an dem Bilder nur mit Blitzlicht möglich sind. So kommt die Optik vom Filz gar nicht richtig raus.

Den Körbchen habe ich dort, wo man hineingreift noch eine klitzekleine Extrarundung verpasst. Erkennt man das?

Damit sich das Utensilo nicht nach hinten durchbiegt, habe ich oben und unten einen Tunnel für ein ziemlich dickes Rundholz eingenäht. Oben noch ein Band dran und schon hängt das Ding (fast) gerade am Schrank.

Das hier ist die Perspektive vom Zweikäsehoch. (Wahrscheinlich tue ich ihm Unrecht, er ist ja schon sooooo groß.)
Der gelbe Stoff war mal eine Jacke, die ich einer Freundin beim Auszug aus unserer WG abgeluchst habe. Ich mochte die kleinen Streublümchen schon immer sehr. Und Gelb, müsst ihr wissen, ist meine Lieblingsfarbe.

Für meinen eigenen Buchstaben habe ich trotzdem diese zauberhaften pinken Blütenranken verwendet. Diesen Stoff hat meine Freundin in Thailand ergattert und mir viele Jahre später zum Geburtstag geschenkt. (Schaut euch doch mal ihre Seite an, sie macht nämlich ganz wunderhübsche Dinge.)

Und der Mann hat jetzt endlich einen Platz für seine Brille gefunden! Obwohl, meistens finde ich sie dann doch zwischen den Obstresten in der Küche oder mitten auf der Wühlkommode.

Der Filz sieht in echt übrigens viel schöner aus. Passt zwar nicht zum Schrank, aber an den wollte ich mein Utensilo nicht angleichen, ich mag ihn nämlich gar nicht. Vielleicht baut mir mal jemand meine Traumgarderobe. Eine Skizze vom diesem Monstrum gibt es bereits.

Herbstoutfit mit alten Bekannten – oder: WildLife trifft Frechdachs

Es ist ruhig geworden bei rabaukenrabatz. Wie viele andere Familien auch erleben wir gerade, was es heißt, wenn beide eine Arbeit, dafür aber keine Zeit mehr für die Kinder haben. Willkommen in der Wirklichkeit!

Das Nähen habe ich auf ein Minimum reduziert, mehr als T-Shirts sind hier kaum drin. Ich habe aber ein paar Schätzchen in petto, die ich euch noch gar nicht gezeigt habe. Während des Sommers fand ich es unpassend, aber jetzt, wo der Herbst so schwuppdiwupp vor uns steht, zeige ich euch meine allerliebste Lieblingsfotostrecke, die mit dem Zweikäsehoch vor etwa einem halben Jahr entstanden ist.

Hier einmal das ganze Outfit aus Steppweste, Hose und appliziertem Shirt.

Ehrlich gesagt weiß ich nicht mehr, welches Schnittmuster ich als Grundlage für die Weste genommen habe. Ich glaube aber, es war die Jacke „WildLife“ von Trollis Nadelwald. Die Teilung und die untere Rundung an der Rückseite habe ich bei der Westenversion „Herbstlied“ vom Dreikäsehoch abgeguckt.

Die Bündchen an den Ärmelausschnitten sind leider sehr dünn geworden, die Stofflagen, durch die die Nähmaschine musste umso dicker. Dadurch habe ich es nicht hinbekommen, die Bündchen ordentlich abzusteppen. Jetzt rollt es sich immer so unschön auf.

Den Kragen habe ich aus einem abgeschrägten Rechteck statt der Kapuze angesetzt und das verlängert und Rückenteil abgerundet.

Aus Mangel an weißem Fleece habe ich genommen, was im Schrank lag. Ich dachte: Sieht ja eh keiner. Zusammen sehen das Stepp-Gelb und das Futter-Grün aber doch irgendwie nach Waidmannskluft aus…

Die Hose ist der „Frechdachs“ von lilabrombeerwölkchen. Gesehen habt ihr sie bereits am Dreikäsehoch, bis zur Größe 92 können wir die Hosen hier noch abtragen.

Das Shirt ist ein gekauftes vom Klamottenschweden. Darauf habe ich einen Elefanten (mir war so danach) mit Sprechblase appliziert. Die Buchstaben habe ich mit Textilfarbe aufgedruckt. Ich hätte wohl besser erst danach die Form ausschneiden sollen 😉

Die Kulisse ist übrigens das Jugend- und Kulturzentrum „Radhaus„, eine der wenigen Stätten, in denen sich die kleinen Subkulturen Kleves treffen (können).

Tja, das war es für heute Abend. Mal schauen, wann der nächste Beitrag kommt. Immerhin gab es hier eine ganze Serie von T-Shirts für die Käsehochs und auch einiges für mich.

Bis bald. <3

5-Minuten-DIY: Schutzengel aus Stoffresten

Als wir neulich unsere Nichte besucht haben, um diesen wundervollen Zipfelrock zu fotografieren, habe ich in ihrem Zimmer ein Geschenk entdeckt, dass sie von mir zur Taufe (oder was gibt es sonst noch so für Gelegenheiten?) bekommen hat. Irgendwie fand ich, dass es hier auf diesen Blog gehört, obwohl ich den da ja noch gar nicht hatte. Und es jetzt auch echt nichts Besonderes ist.

Aus Stoffresten, einer halbierten Styroporkugel, Federn, Pappe und einigen Wollfäden habe ich einen bunten Schutzengel gebastelt. Nähen brauchte ich dafür nicht, hier hat allein die Heißklebepistole gequalmt. (Ihr seht es vielleicht noch auf den Bildern).

Das Ganze noch in einen etwas tieferen Bilderrahmen und schwupps, ist das Mini-DIY auch schon fertig.

Da unsere Nichte (wie ihr Bruder auch) einen irischen Namen hat, habe ich mich für einen schlichten, irischen Segen entschieden. Ich selbst bin ja eher Heidin und tue mich schwer, religiöse Worte zu verschenken, mit denen ich mich noch irgendwie identifizieren kann. Das ging hier aber ganz gut.

Der Text ist auf einen Block aus weiß lackierten Wäscheklammern geklebt. Heute würde ich mir bestimmt mehr Mühe geben.

Hier noch einmal eine Nahaufnahme vom wallenden Wollhaar. Und das war es auch schon.

Wenn ich all mein Gebasteltes hier zeigen würde, brauchte ich wohl ein paar Jahre. Irgendwie mache ich das gar nicht mehr. Für wen auch?

Mein teilweise sehr betagtes Bastelmaterial wartet darauf, dass die Kinder motorisch mit mir handarbeiten können. Und dann geht es hier in der Kategorie Spiel und Spaß mit Kindern wieder rund.

Dieser Schutzengel ist ein gutes Beispiel dafür, dass sich meine Fähigkeiten aber auch meine Ansprüche ständig erweitern. Heute würde das ganz anders aussehen. Professioneller hoffentlich.
Gibt es bei euch auch so Werke, die ihr mal mit Stolz geschwellter Brust verschenkt habt und heute eigentlich peinlich findet?

Tragetuch für die Kuschelfreunde

Die Kinder schlafen, der Mann ist außer Haus, die aktuellen Nähprojekte ruhen für heute Abend und ich finde, es ist Zeit, euch mal wieder etwas zu präsentieren. Damit mein Das-Wollte-Ich-Hier-Gern-Noch-Zeigen-Ordner langsam aber sicher leer wird.

Der Dreikäsehoch hat es nicht so mit Kuscheltieren. Das ist schade, denn ich würde ihm gern einen ganzen Zoo nähen. Stattdessen habe ich eine Zeitlang an einem Freebook für eine Kuschelrakete gearbeitet, weil mir das bisherige Angebot dafür nicht reichte. Aber darum geht es doch jetzt gar nicht!

Zur Geburt hat mein Sohn also einen Teddy geschenkt bekommen, den unsere Tante selbst genäht hat. Seit der Zweikäsehoch auf der Welt ist, wohnt hier auch noch ein kleines (von der Oma genähtes) Schaf. Beide Tiere haben jeweils den Namen des Kindes aufgestickt.
Wie es aber meine Kinder wollten, sind die Tierchen in den Besitz des jeweils anderen übergegangen. Was ich persönlich ja sehr süß finde, denn so hat jeder ein Kuscheltier mit dem Namen seines Bruders drauf. Hach…

Schaf und Teddy (ja, die heißen auch so!) sind jedenfalls die einzigen Kuscheltiere, die hier überhaupt irgendwie zum geliebten Inventar gehören. (Die Raketen sind auch schon nicht mehr up to date.) Und eines Tages – da wurde der kleine Bruder schon gar nicht mehr getragen – wollte der Dreikäsehoch ein Tragetuch für Schaf. Wie toll, dachte ich, das wollte ich sowieso noch nähen. Schön, dass mein Kind mich so gut versteht.

Für das Kuscheltier-Tragetuch habe ich in meinem Stofflager nach passendem, etwas hippiesken Stoff gesucht und wahrscheinlich einen der teuersten gefunden, den ich im Regal habe. Statt ihn nun weiter verstauben zu lassen, weil sich mein Geschmack inzwischen doch immens geändert hat, habe ich ihn trotzdem benutzt.

Das Schnittmuster habe ich mir fix selbst erstellt. Ein großes Rechteck und ein kleines abgerundetes Rechteck je Außen- und Innenstoff und insgesamt vier lange Rechtecke für Träger und Hüftgurt. Das war es auch schon.

Gefüttert und standfest gemacht ist das Tuch mit Fleece.

Die Klappe hat keinen extra Verschluss. So geht es auch.

Beim nächsten Mal würde ich vor dem Zusammennähen von Futter und Außenstoff Abnäher in die Seiten machen. Jetzt ist da eigentlich zuviel Stoff. Als alles fertig war, waren die Lagen so dick, dass meine Nähmaschine nachträgliche Abnäher nicht mehr mitgemacht hat.

Um das Tagebuch hinten zu überkreuzen und dann vorne zu verknoten braucht der Dreikäsehoch noch seine Eltern. Was er aber schon kann, ist das Schaf seeeehr gut während des Bindens festzuhalten. Und wir haben auch gelernt, wie man das schlafende „Baby“ aus dem Tuch ablegt, ohne es zu wecken. Darin sind wir allerbeste Lehrmeister.

Für den Hüftgurt habe ich eine Steckschnalle verwendet. Leider braucht der Dreikäsehoch auch dabei Hilfe. Leider? Naja, wir mögen es, wenn unsere Kinder möglichst eigenständig spielen (können). Wie sonst wären wohl so zeitintensive Hobbies möglich?

Und weil der Zweikäsehoch alles nachmacht, was sein großer Bruder ihm vorlebt, nickte er heftig mit dem Kopf, als er das Tagebuch sah. Also durfte sich auch Teddy mal von seinem Kuschelpapa tragen lassen.

Habt ihr auch so Nähprojekte, von denen ihr sehnlichst hofft, dass eure Kinder sie sich wünschen? Wie gesagt, ich würde gern einen Zoo nähen… Und, und, und…

Meine (fast) perfekte Alltagstasche

Das ist sie, meine perfekte Tasche! Also fast… Sie hat natürlich hier und da noch Fehler wie fehlende Innenfutter oder fehlende Zentimeter. Und vielleicht würde ich die gelbe Paspel heute auch nicht mehr daran nähen. Und mein neues Logo könnte auch noch auf die Vordertasche. Und… und, und…

So pragmatisch ich beim Klamotten nähen bin, so ganz einfach mag ich auch meine Taschengarderobe halten. Das geht bei der Farbwahl los (die ist hier, was die Kombimöglichkeiten angeht, leider schief gelaufen) und hört bei der genau für mich passenden Aufteilung des Innenlebens noch nicht auf.

Vor fast einem Jahr habe ich begonnen, diesen Artikel zu schreiben. Mehr als die Überschrift (die nun auch nicht mehr die selbe ist) habe ich allerdings nicht hingekriegt, denn mir fehlten die wortinspirierenden Bilder. Vor ein paar Wochen habe ich dann meine Freundin vor die Linse gebeten und kann euch nun die beiden wunderschönen Modelle zeigen.

Das Schnittmuster für das stoffliche Model habe ich selbst angefertigt. Inklusive der Ideen-Recherche, dem Berechnen und dem Zuschneiden hat das bestimmt länger gedauert als das anschließende Nähen. Alles in allem kann ich sagen, dass ich Taschen nur noch im Notfall nähen werde. Dieser wartet aber auch schon auf mich… 😉

Als Hauptstoff wollte ich unbedingt die Webware „Birdstencil“ von artgalleryfabrics haben. Kombiniert habe ich diesen mit farblichen passendem Kunstleder.

Das Vorderteil hat aufgesetzte Taschen aus Kunstleder. Leider habe ich vergessen diesen auch ein Innenfutter zu geben, weshalb man von oben die Rückseite des Kunstleders sehen kann. Das weiß ich schonmal für’s nächste Mal. Denn das wird es geben müssen…

Der obere Taschenrand ist nochmals mit einer Paspel abgesetzt. Diese nimmt den Farbton der hellgelben Vögel wieder auf. Ich finde sie inzwischen dennoch nicht mehr passend.

Den Reißverschluss habe ich nach der Anleitung von cheznu.tv eingenäht. Alex hat darauf bestanden, dass meine Handtasche einen erhält, weil sonst immer alles rausfällt. Bei mir jedenfalls.

Leider rutschten mir die Kunstlederriemen immer wieder von der Schulter, weshalb ich nachträglich noch ein Stück Wollstoff an die Unterseite genäht habe. Sieht nicht wirklich traumhaft aus, sieht aber auch niemand, wenn ich sie über der Schulter trage.

Der Clou sollte eigentlich sein, dass man die Tasche auch als Rucksack nutzen kann, da ich das außerhalb des Alltags schonmal brauchen kann. pattydoo hat dafür sogar ein eigenes Schnittmuster, dass ich mir wegen meiner eigenen Maße nicht kaufen wollte. Also habe ich so lange nach Fotos von Beispielen ihres „Rucksack-Shoppers“ gesucht, bis ich verstanden habe, wie er funktioniert.
Nach vielem Hin- und Her-Drapieren haben wir es für’s Foto auch hinbekommen, dass die Rucksack-Lösung halbwegs ordentlich aussieht. Im Normalfall ist es aber völlig schief und auch die vorderen Tragriemen haben kein „Versteck“.

Weil die Tasche durch die Rucksack-Lösung keinen Halt hat und sich zusammen knautscht, habe ich für die normale Nutzung zusätzlich KamSnaps angebracht. Eine professionellere Lösung bietet dafür zum Beispiel die DIY-Eule in einem Video-Tutorial an.

Wenn mich die Tasche über der Schulter stört, hänge ich sie sowieso meistens so um, wie auf dem nächsten Foto…

… überkreuz auf dem Rücken. Also eigentlich trage ich sie fast nur so, wenn ich länger als 15 min unterwegs bin. Mit zwei kleinen Kindern ist man ja doch oft in der Herunterbeugehaltung und da finde ich eine Tasche, die ständig abwärts rutscht, furchtbar nervig.

Hier seht ihr noch einen Teil der Innentaschen. Insgesamt gibt es drinnen eine Tasche mit Reißverschluss, eine mit Knopf, eine für einen Kuli, eine für’s Handy, … Das meiste, was Damen so dabei haben müssen, habe ich eigentlich in den kleinen Täschchen verstaut.

Eigentlich sollte das meine perfekte und letzte Tasche sein. Aber da muss ich wohl nochmal ran. Erstens passt sie nicht wirklich zu meiner restlichen Garderobe. Das ist mir in diesem Fall deshalb so wichtig, weil ich ja nur eine einzige haben wollte. Zweitens passt kein A4-Block bzw. mein Laptop hinein. Und das muss sein, um als perfekte Alltagstasche durchzugehen.

Also, auf ein Neues! Jetzt weiß ich ja, was noch fehlt. Und der Stoff liegt auch schon bereit 😀

Was ich aber noch sagen möchte: Ich finde meine Tasche trotz allem wunderschön und gelb ist ganz zufällig meine allerliebste Lieblingsfarbe.