Anleitung: Kletterbogen selber bauen

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Diese Anleitung wird noch vervollständigt. Ich stelle nur schonmal die Schablone bereit.
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Nachdem unser Spielmöbel den Weg in die Online-Welt gefunden hat, haben wir einige Anfragen dazu bekommen. Vor allem war die Frage, wie groß unser Kletterbogen ist, da die meisten anderen im Netz recht klein erscheinen.

Kurz vor Weihnachten möchte ich euch euren Wunsch erfüllen und stelle unsere Schablone online. Merry Christmas 😉

Zuvor aber noch eine Bemerkung: Das Design haben wir uns nicht selbst ausgedacht.
Bei der Regenbogenwippe handelt es sich um ein eingetragenes Design der Firma Lunatur (www.lunatur.com). Es darf ausschließlich für private Zwecke nachgebaut werden. Auch der Name Regenbogenwippe ist eine eingetragene Marke.

Außer des Designs haben wir mal wieder alles selbst gemacht und uns die Maße so erdacht, wie wir sie alltagstauglich fanden. Diese sind in etwa: B 50 x L 100 x H 55 cm. Gerade habe ich die Umrisse abgezeichnet, eingescannt und jetzt findet ihr die Datei hier zum Download. Klickt einfach auf die folgende Klebe-Übersicht:

kletterbogen-kinderwippe-schablone-klebeuebersicht

Leider hatte ich auf die schnelle keine gute Idee, wie ich die einzelnen Seiten so bereit stelle, dass ihr sie mit jedem Drucker vollständig drucken könnt. Ihr benötigt dazu vorerst die Funktion „randlos drucken“. Wenn ihr euch traut, geht es aber auch ohne diese Einstellung.
Die einzelnen Seiten klebt ihr Stoß an Stoß (nicht überlappend) so zusammen, wie ihr es in der Klebeübersicht seht. Beim Ausschneiden könnt ihr eventuelle Verschiebungen oder Lücken an den Druckrändern wieder ausgleichen.
Für ein möglichst symmetrisches Ergebnis faltet ihr den geklebten Ausdruck vor dem Schneiden genau in der Mitte und schneidet nur die eine Hälfte, dafür doppellagig, zu. Wenn ihr es wieder auseinander klappt, sehen beide Bogenhälften gleich aus. Hat man das jetzt verstanden?

Die seitlichen Bogenteile sind aus Birke-Multiplex und haben eine Stärke von 14 mm. Die Papier-Schablone hat Alex auf eine dünne MDF-Platte geklebt und diese als Werkschablone zugesägt. Diese hat er dann wiederum auf die Multiplexplatte gelegt, die Konturen grob zugesägt und den Feinschliff mit einem Kopierfräser gemacht. Anschließend hat er die Seitenteile angeschliffen, damit wir sie wachsen konnten.

Die Sprossen sind ebenfalls aus Birke-Multiplex, haben aber nur eine Stärke von 8 mm und sind jeweils 8 cm breit und 50 cm lang. (EDIT: Nehmt bitte stärkere Latten!) Sie sind mit den Seitenteilen über jeweils zwei 4mm-Dübel pro Sprossenseite verbunden (das Markieren der Dübellöcher in den Seitenteilen war wahrscheinlich der aufwendigste Teil). Zusätzlich hat Alex die Seitenteile an insgesamt sechs Stellen mit den Sprossen verschraubt. Ich empfehle aber für die Standfestigkeit, alles zu verleimen. Wir hatten uns dagegen entschieden, falls man den Kletterbogen mal auseinander bauen müsste. Aber welch ein Quatsch! Wozu sollte man das tun? Wir werden ihn also auch noch verleimen. Er quietscht jetzt so unschön.

Falls ihr noch weitere Fragen habt, dann her damit. Hier ist bestimmt noch viel Potenzial zur besseren Erklärung. Ich dachte nur, vielleicht wollt ihr eure Kinder ja zu Weihnachten mit diesem neuen Spielmöbel erfreuen. Und dafür ist es ja höchste Eisenbahn…

Wir wünschen euch also viel Spaß beim Bauen und ein wundervolles, buntes Weihnachtsfest!

8 thoughts on “Anleitung: Kletterbogen selber bauen

  1. Erstmal frohe Weihnachten!
    Vielen Dank für die Schablone und die Anleitung. Damit steht unserem eigenen Kletterbogen nichts mehr im Weg.
    Vor Weihnachten hats nicht mehr ganz gereicht, da kam der Skiurlaub dazwischen.
    Wir wünschen euch einen guten Rutsch und ein tolles neues Jahr!
    P.s.: Eine frage haben wir doch noch. Wie groß habt ihr das Brett für die Rutsche gemacht?

    • Hallo nochmal,
      entschuldigt bitte die verspätete Antwort. Das neue Jahr war noch nicht viel ruhiger als das letzte…
      Das Brett ist ein alter Regalboden mit den Maßen B 30 x L 150 x H 2 cm. Das Gegenstück für die Sprossen ist auch aus unserem Holzbestand und etwas dicker. Das haben wir geleimt und zusätzlich verschraubt.
      LG von Stef

  2. Hallöchen!
    Danke erstmal für die schöne Anleitung und vor allem die große Schablone, alle anderen, die man so findet sind ein gutes Stück kleiner, aber ich will auch einen großen Bogen eben um auch die rutsche anbringen zu können.
    Aber ich hätte auch ne kleine Frage, du schreibst dass die Latten 8mm dick sind, dürfte ich fragen welche Größe holzdübel ihr benutzt habt? Weil mehr als 2mm wird ja kaum gehen bei der Dicke des Holzes….
    Liebe Grüße lidia

    • Hallo Lidia,
      hätte ich gewusst, wie viele Fragen wir bekommen, dann hätten wir den Bau besser dokumentiert. Gerade die Löcher für die Dübel waren wahrscheinlich der aufwendigste Teil. Wir haben aber tatsächlich ganz normale 4mm-Holzdübel verwendet.
      Da wir den Kletterbogen nochmal zusätzlich leimen wollen, werde ich demnächst noch ein paar Bilder zur „Dübelung“ hochladen 😉
      Viele Grüße sendet dir
      Stef

    • Liebe Lidia,

      ich melde mich noch einmal bei dir mit dem aktuelles Status 😉 Wer konnte denn ahnen, dass der Dreikäsehoch das Spielmöbel auch als Trampolin benutzen wird?
      Ich rate dir und allen anderen daraufhin jedenfalls, doch stärkere Bretter als „Sprossen“ zu benutzen. Zwei sind nämlich jetzt an der Stelle der Dübel gerissen!

      Für alle Nachbauer bedeutet das aber auch, dass wir bei der Reparatur Bilder machen werden, und euch dann eine fast vollständige Anleitung bieten können. Das ist doch auch was!

      LG von Stef

  3. Pingback: Schaukel-Wippe aus Holz

  4. Hallo,
    danke für die schablone.
    Gibt es mittlerweile noch mehr Bilder zur Anleitung?
    Interessieren würde uns wie ihr die Bohrlöcher angezeichnet habt, damit es schön exakt wird.
    Lg Anne

    • Liebe Anne,
      das Leben mit Kindern und Arbeit gibt uns momentan viel zu wenig Zeit, unsere eigenen Hobbies auszuleben. Da wir den Bogen wieder repariert, aber weiterhin noch nicht verleimt haben, frage ich meinen Mann mal, ob wir das bildlich darstellen können.
      Soweit ich mich erinnere haben wir das so gemacht:
      Wir haben zuerst Löcher in die Stirnseiten der Latten gebohrt und dann Dübelspitzen (schau dich mal im Netz danach um) eingesetzt. Und dann haben wir von der Mitte beginnend nach und nach die Löcher auf dem einen Seitenteil „angezeichnet“ und die Latten verdübelt. Weil wir es beide nicht so mit Kopfrechnen haben, haben wir immer erst eine Latte fest verdübelt und dann die nächste aufgesetzt. So haben wir dann einen gefühlt perfekten Bogen hinbekommen.
      Dann haben wir alle Latten wieder entfernt, die Dübelspitzen in die Löcher den Seitenteils gesetzt und das andere Seitenteil passgenau darauf gedrückt. So entstanden dann die Markierungen für die gegenüberliegenden Löcher. Dann alles wieder richtig zusammen stecken und erstmal prüfen, ob es wirklich passt. Da sich unsere Latten (durch die Bearbeitung?) minimal verzogen haben, waren sie nicht mehr ganz eben am Bogen befestigt, d.h. die genau gegenüberliegenden Löcher hätten gar nicht genau sein sollen. Bisher war das aber noch ein Nachteil.
      Ich hoffe, du verstehst, wie ich das meine. Wenn nicht, dann frag gern nochmal nach. Und ich frage in der Zeit Alex, ob wir es tatsächlich so gemacht haben und ob wir das mal mitfotografieren können.
      Liebe Grüße sendet dir
      Stef

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