Nähanleitung für Gaumenfreuden #3: Teebeutel

Erschöpft vom vielen Backen, war die Zeit reif für eine ausgiebige Teezeremonie.

Und das ging so:

1.

Zuerst habe ich eine schnelle Skizze eines Teebeutels auf den nächstbesten Zettel gemalt und ausgeschnitten.

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2.

Die Skizze habe ich als Schablone auf Stoffreste gelegt, wobei der untere Rand im Stoffbruch lag.

Bänderreste habe ich in der Länge, weiße Jerseyreste (damit nichts ausfranst) als kleine Quadrate zugeschnitten.

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3.

Die Teebeutel habe ich rechts auf rechts zusammen genäht, dabei den oberen Rand als Wendeöffnung offen gelassen. Dann alles vorsichtig gewendet.

In die Wendeöffung habe ich das eine Ende eines Bandes gesteckt und dann alles mehrmals vor und zurück zugenäht. Das muss ja was aushalten!

Das andere Ende des Bandes habe ich an die Jerseyquadrate gesteppt. Auch hin und her. Das muss noch mehr aushalten!
Anschließend habe ich die weißen Quadrate noch mit Herzen, Blättern und Wolken (dem Familienlogo) bemalt.

4.

Und dann konnte ich mich endlich auf’s Sofa gammeln und bei einem heißen Wolkentee abschalten.

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One thought on “Nähanleitung für Gaumenfreuden #3: Teebeutel

  1. Wenn man den ganzen Plastikkram, der dann auch noch spricht, tutut und piepiep von sich gibt, im Handel sieht,
    ist dies hier wahres Balsam.
    Einfach Klasse!

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