Meine (fast) perfekte Alltagstasche

Das ist sie, meine perfekte Tasche! Also fast… Sie hat natürlich hier und da noch Fehler wie fehlende Innenfutter oder fehlende Zentimeter. Und vielleicht würde ich die gelbe Paspel heute auch nicht mehr daran nähen. Und mein neues Logo könnte auch noch auf die Vordertasche. Und… und, und…

So pragmatisch ich beim Klamotten nähen bin, so ganz einfach mag ich auch meine Taschengarderobe halten. Das geht bei der Farbwahl los (die ist hier, was die Kombimöglichkeiten angeht, leider schief gelaufen) und hört bei der genau für mich passenden Aufteilung des Innenlebens noch nicht auf.

Vor fast einem Jahr habe ich begonnen, diesen Artikel zu schreiben. Mehr als die Überschrift (die nun auch nicht mehr die selbe ist) habe ich allerdings nicht hingekriegt, denn mir fehlten die wortinspirierenden Bilder. Vor ein paar Wochen habe ich dann meine Freundin vor die Linse gebeten und kann euch nun die beiden wunderschönen Modelle zeigen.

Das Schnittmuster für das stoffliche Model habe ich selbst angefertigt. Inklusive der Ideen-Recherche, dem Berechnen und dem Zuschneiden hat das bestimmt länger gedauert als das anschließende Nähen. Alles in allem kann ich sagen, dass ich Taschen nur noch im Notfall nähen werde. Dieser wartet aber auch schon auf mich… 😉

Als Hauptstoff wollte ich unbedingt die Webware „Birdstencil“ von artgalleryfabrics haben. Kombiniert habe ich diesen mit farblichen passendem Kunstleder.

Das Vorderteil hat aufgesetzte Taschen aus Kunstleder. Leider habe ich vergessen diesen auch ein Innenfutter zu geben, weshalb man von oben die Rückseite des Kunstleders sehen kann. Das weiß ich schonmal für’s nächste Mal. Denn das wird es geben müssen…

Der obere Taschenrand ist nochmals mit einer Paspel abgesetzt. Diese nimmt den Farbton der hellgelben Vögel wieder auf. Ich finde sie inzwischen dennoch nicht mehr passend.

Den Reißverschluss habe ich nach der Anleitung von cheznu.tv eingenäht. Alex hat darauf bestanden, dass meine Handtasche einen erhält, weil sonst immer alles rausfällt. Bei mir jedenfalls.

Leider rutschten mir die Kunstlederriemen immer wieder von der Schulter, weshalb ich nachträglich noch ein Stück Wollstoff an die Unterseite genäht habe. Sieht nicht wirklich traumhaft aus, sieht aber auch niemand, wenn ich sie über der Schulter trage.

Der Clou sollte eigentlich sein, dass man die Tasche auch als Rucksack nutzen kann, da ich das außerhalb des Alltags schonmal brauchen kann. pattydoo hat dafür sogar ein eigenes Schnittmuster, dass ich mir wegen meiner eigenen Maße nicht kaufen wollte. Also habe ich so lange nach Fotos von Beispielen ihres „Rucksack-Shoppers“ gesucht, bis ich verstanden habe, wie er funktioniert.
Nach vielem Hin- und Her-Drapieren haben wir es für’s Foto auch hinbekommen, dass die Rucksack-Lösung halbwegs ordentlich aussieht. Im Normalfall ist es aber völlig schief und auch die vorderen Tragriemen haben kein „Versteck“.

Weil die Tasche durch die Rucksack-Lösung keinen Halt hat und sich zusammen knautscht, habe ich für die normale Nutzung zusätzlich KamSnaps angebracht. Eine professionellere Lösung bietet dafür zum Beispiel die DIY-Eule in einem Video-Tutorial an.

Wenn mich die Tasche über der Schulter stört, hänge ich sie sowieso meistens so um, wie auf dem nächsten Foto…

… überkreuz auf dem Rücken. Also eigentlich trage ich sie fast nur so, wenn ich länger als 15 min unterwegs bin. Mit zwei kleinen Kindern ist man ja doch oft in der Herunterbeugehaltung und da finde ich eine Tasche, die ständig abwärts rutscht, furchtbar nervig.

Hier seht ihr noch einen Teil der Innentaschen. Insgesamt gibt es drinnen eine Tasche mit Reißverschluss, eine mit Knopf, eine für einen Kuli, eine für’s Handy, … Das meiste, was Damen so dabei haben müssen, habe ich eigentlich in den kleinen Täschchen verstaut.

Eigentlich sollte das meine perfekte und letzte Tasche sein. Aber da muss ich wohl nochmal ran. Erstens passt sie nicht wirklich zu meiner restlichen Garderobe. Das ist mir in diesem Fall deshalb so wichtig, weil ich ja nur eine einzige haben wollte. Zweitens passt kein A4-Block bzw. mein Laptop hinein. Und das muss sein, um als perfekte Alltagstasche durchzugehen.

Also, auf ein Neues! Jetzt weiß ich ja, was noch fehlt. Und der Stoff liegt auch schon bereit 😀

Was ich aber noch sagen möchte: Ich finde meine Tasche trotz allem wunderschön und gelb ist ganz zufällig meine allerliebste Lieblingsfarbe.

Die Steppweste „Liivi“ von FeeFee

Es gibt Schnittmuster, die muss ich unbedingt haben. Meistens, weil sie genau zu einer Lücke in meinem Kleiderschrank passen. Andernfalls ändere ich lieber ab, was ich schon habe. Als ich den Schnitt für die Steppweste „Liivi“ von FeeFee gesehen habe, musste der sofort zu mir. Offensichtlich war eine Weste aber dann doch nicht so dringend nötig, denn bis ich das Ding auch genäht habe, hat es noch seeehr lang gedauert.

Und als ich endlich damit fertig war, fanden sowohl mein Spiegelbild als auch mein Mann, dass ich etwas (ich zitiere) „pummelig“ wirkte. Also habe ich das ganze Ding nochmal aufgetrennt (d.h. auch alle endgültigen Absteppnähte), um die Taille enger zu machen, eine Kordel in den Kragen einzufügen und den Kragen überhaupt etwas abzuschrägen. Wahrscheinlich hätte ich das SM auch einfach eine Nummer kleiner zuschneiden können, aber damit vertue ich mich ständig! Aber lieber zu weit als zu eng, oder?

Dann bat ich den Mann, mich doch mal mit meinem neuen Teil zu fotografieren. Das war vielleicht ein Akt, sag ich euch! Die Ergebnisse gefallen mir trotzdem, was aber auch an der Kulisse (der einzigen malerischen Straße in unserem Ort) liegen mag. Da werden künftig alle Bilder gemacht; jedes Nähwerk vor der passenden Hauswandfarbe 😉

Das ist sie also, meine „Liivi“ in jeansblauem Steppstoff mit magentafarbenen Akzenten. Gefüttert ist die Weste mit weißem Fleece.

Für den inneren Kragen und das Taschenfutter habe ich winterlichen Jacquard von Albstoffe genommen. Der hat aus dem Steppstoff einen Hauch Flieder heraus gezaubert und mich dann zu allen weiteren magentafarbenen Details wie Kordel und Reißverschluss inspiriert.

So sieht die Weste mit geschlossenem Kragen aus. Meistens habe ich noch ein recht üppiges Tuch um den Hals, das passt da noch super drunter.

Die Armausschnitte habe ich nicht, wie im E-Book beschrieben, mit Bündchen versäubert, sondern die Nahtzugabe nach innen geklappt und von außen abgesteppt. Ich wollte es nicht so sportlich aussehen lassen.

Beim nächsten Mal bitte ich den Fotografen darauf zu achten, dass die Taschen beim Benutzen nicht so ausgebeult aussehen 😉

Und dann sah ich beim Posen auch noch, dass da noch Tesafilm um das Kordelende geklebt war. Das ist da jetzt weg und stattdessen habe ich das Ende verknotet, einen Rest stehen lassen und diesen ausgefranst.

Der untere Saum steht leider etwas ab. Das kommt durch meine Verkleinerungsaktion. Ist aber wurscht. Die Weste hält super warm und die mag die Farben sehr. Mir fehlen nur ausreichend Kombiklamotten, um nicht als bunte Hündin rumzulaufen. Da muss ich wohl nochmal an die Nähmaschine!

Geht euch das auch so, dass ihr so gern farbig näht und dann nix Passendes zum Anziehen habt? Eine Qual ist das mit diesem Nähen!!!

Ein Elfenrock aus Quadraten

Für meine Nichte probiere ich manchmal was aus, was ich hier niemandem andrehen kann. Zuletzt hatte ich die Idee für einen Elfenrock aus meiner Restekiste.
Dafür habe ich aus drei verschiedene, ziemlich dünnen Musterstoffen (dies waren einmal ein Kleid, eine Bluse und ein Halstuch) größtmögliche Quadrate ausgeschnitten, soweit nötig versäubert und diese überlappend übereinander gelegt und in der Mitte mir Nadeln festgesteckt.

Dann habe ich einen Kreis etwas größer als der Taillenumfang der Nichte aufgezeichnet, alle Stofflagen an dieser Linie zusammengesteppt und dann plus Nahtzugabe einen Kreis ausgeschnitten. So verrutschen die Stoffe beim Anbringen des Bündchens nicht mehr. An diese Kreisöffnung habe ich dann ein farblich passendes Bündchen genäht und noch ein kleine Blume gezaubert. Fertig ist er schon, der flatterhafte Zipfelrock.

Da meine Stoffreste nicht so groß waren, ist der Rock nicht allzu lang geworden und kann eher über einer Hose getragen werden (was ich persönlich sowieso liebe).

Und jetzt zur schönen Osterzeit hatte ich die Gelegenheit, die kleine Elfe mitsamt ihrem Zipfelrock zu fotografieren. Aufgrund der Kälte draußen musste es aber sehr schnell gehen und die Bilderauswahl ist jetzt noch soooooo doll. Das junge Model dafür umso mehr.

Ehrlich, angezogen sieht der Rock soviel schöner aus. Ich war ganz hin und weg, da ich das Teil bisher nie angezogen gesehen hatte. Nur mein Schaufenstertorso durfte mal herhalten, auch wenn dessen Becken viel zu breit ist. Den zeige ich euch trotzdem noch, weil der Dreikäsehoch nämlich zum geschenkten Rock eine Kette aus bunten Perlen, Federn und Kastanien gebastelt hat.

Ist das nicht zauberhaft?

T-Shirt „Liv“ mit Schleife

Ich hoffe, es kommt keine Langeweile auf. Ich zeige euch nämlich gleich noch eine  „Liv“ von pattydoo.

Dieses Mal mit einem so verlängerten Halsbündchen, dass man es in der vorderen Mitte zur Schleife binden kann. Den Weg dahin habe ich mir selbst zusammen getüddelt, bestimmt gibt es dafür auch irgendwo eine Anleitung. Da ich das definitiv noch einmal machen werde, fotografiere ich beim nächsten Mal für euch mit.

Das Shirt habe ich außerdem mit ¾-Ärmeln genäht, die trage ich am allerliebsten. Aber seht selbst, was das Foto-Meeting mit meinem Mann gebracht hat.

So seh ich aus, wenn es mir gut geht 🙂 Das ganze Gesicht zu einer einzigen Grimasse verzogen. Aber ihr habt hier hoffentlich auch kein High-Fashion-Model erwartet.

Hier die unscharfe Detailaufnahme von der Schleife. Ich musste sie mehrmals am Ende auftrennen und wieder annähen, weil sie einfach nicht mittig sitzen wollte. Das Maßband hat gestimmt, aber meine Proportionen sind nicht so symmetrisch. Und genau deshalb finde ich selbst nähen so großartig. Ich kann einfach die Mitte verschieben und sehe wieder „richtig“ aus 😀 Die unschöne linke Steppnaht ist hier sehr auffällig, in der Realität guckt da niemand nach.

Die Ärmel habe ich ebenfalls mit dem Blumenjersey abgeschlossen und alles mit rotem Garn abgesteppt.

Und zu guter letzt natürlich das farblich abgesetzte Jersey-Label mit Textilfarbe bestempeltem „Logo“.

Was ich auf jeden Fall noch anpassen muss, sind Abnäher im Brustbereich. Das gefällt mir noch nicht so gut.

Könnt ihr die „Liv“ denn überhaupt noch sehen? Sie sieht doch aber auch jedes Mal anders aus, oder?


PS: Dieses T-Shirt ist Teil meiner Serie „Nähtipps, um breite Schultern zu kaschieren“.

T-Shirt „Liv“ mit Spitzenborte

Das Schnittmuster „Liv“ von pattydoo wird euch hier noch öfter begegnen. Ich habe es an meinen Körper angepasst und versuche daraus alles zu zaubern, was meinen Oberkörper etwas vorteilhafter wirken lässt. Vor allem möchte ich meine breiten Schultern etwas kaschieren und suche dafür nach schönen Lösungen.

Für diese Variante habe ich auf die vordere Mitte eine Borte und daran nochmals Spitze aufgesteppt. Den Rundhalsausschnitt habe ich fast wie einen V-Ausschnitt zulaufen lassen und so das etwas aufwendigere Annähen des Halsbündchen vermieden. Die Borte ist leider nach dem ersten Waschen eingelaufen. Der Jersey war zwar vorgewaschen, die Borte leider nicht. Also, nicht vergessen!

Außerdem habe ich den Schulterbereich im Schnitt des Vorderteils verbreitert, um ihn mit Biesen wieder in seine ursprüngliche Form zu nähen. Das soll die Schulterpartie nach unten verlängern und von der Breite ablenken. Leider ist der Jersey, den ich dafür benutzt habe, viel zu dünn, ein Formband in der Schulternaht hätte da etwas mehr Stabilität reingebracht. Aber auch die Biesen hätten noch weiter hinunter gehen müssen. Beim nächsten Mal wird es besser.

Das Rückenteil war durch den sehr dünnen Stoff so labberig, dass ich einen ziemlich breiten Abnäher angebracht habe.

Auf der Suche nach einer passenden Kulisse stand da dieses Klavier bei meiner Freundin rum. Ich spiele zwar keines, aber die Spitzenborte passte irgendwie dazu. Leider haben wir es nicht hinbekommen, Bilder zu machen, die mir auch gefallen. Deshalb gibt es dieses Mal quasi keine. Wie gesagt: Beim nächsten Mal wird es besser.


PS: Dieses T-Shirt ist Teil meiner Serie „Nähtipps, um breite Schultern zu kaschieren“.

Nähtipps, um breite Schultern zu kaschieren – #2 Nutze Längsstreifen

Heute kommt Nummer zwei für euch aus meiner ersten echten Artikelserie „Nähtipps, um breite Schultern zu kaschieren“.

Bei einem ungeliebten Schwimmerkreuz (wie meine Mutter dazu sagt) ist es sinnvoll, die Aufmerksamkeit auf die Oberkörperlänge und nicht auf dessen Breite zu legen. Das bedeutet, dass zu kurze Shirts mit Rundhalsausschnitt einfach nicht so optimal sind. Stattdessen gebt an eurem Lieblingsschnittmuster lieber ein paar Zentimeter mehr Saumzugabe dazu und wählt einen V-Ausschnitt.
Wenn ihr das nicht möchtet, könnt ihr das Oberteil stattdessen mit Längsstreifen aufpimpen. Zum Beispiel durch

  • (gefakte) Wiener Nähte, die ihr mit einer Paspel oder Ziernähten nochmals hervorheben könnt
  • andere Teilungsnähte, die in die Länge, nicht in die Breite gehen
  • aufgesteppte Webbänder/Spitze/etc. auf die Shirt-Mitte (denkt unbedingt daran, diese auch vorzuwaschen!)
  • frei hängende Bänder und Schleifen
  • eine Knopfleiste
  • eine farblich abgesetzte Einfassung oder Knopfleiste an Jacken

Einige Beispiel dafür sind in meinem Blog verstreut. Klickt einfach auf das Bild, dann gelangt ihr zu dem passenden Artikel.

Hier ist das Halsbündchen so verlängert, dass man eine Schleife
binden kann, deren Bänder ziemlich lang herunter hängen.
(Achtung: Nicht so gut geeignet im Alltag mit Kleinkindern.)

 Hier verlängern Webband und Spitze die Körpermitte.

Die Einfassung der Jacke ist farblich abgesetzt
und durchbricht optisch die einheitliche Front.

Ein paar weitere Tipps für meine Serie habe ich natürlich noch im Gepäck. Die fülle ich nach und nach auf. Fallen euch noch welche ein, die hier unbedingt rein müssen? Ich freue mich über eure Mithilfe!

Und jetzt ran an die Nähmaschine!

Mitwachsstrampler „Mikey“ trifft den „Regenbogenbody“

Nur gut, dass ich kein Mädchen bekommen habe! Nicht nur, dass ich die Flohmärkte abgeräumt hätte. Ich habe auch keine Ahnung, wie viel mehr Zeit ich an der Nähmaschine verbringen würde, um Tüddel- über Tüddelkram zu produzieren. Und das, obwohl ich dieses Jungs-Mädels-Ding gar nicht unterstützen mag.

Vielleicht erinnert ihr euch ja noch daran, dass ich so traurig war, meiner Hebamme nichts mehr nähen zu können. Damals dachte ich so, weil unsere Familienplanung abgeschlossen ist. Aber wie freute ich mich, als die Hebamme einfach selbst noch einmal schwanger wurde – mit einem Mädchen!
Jetzt, wo die unglaublich wunderschöne kleine Dame das Licht der Welt erblickt hat, habe ich mich ein wenig bei Pinterest umgeschaut. Gesucht habe ich irgendetwas außergewöhnliches, wie ich einen Strampler umsetzen kann. Und ich wurde auch fündig bei Nadelzauber. Tabea hat ebenfalls für ein kleines Mädchen eine Blumenranke appliziert. Das war die Idee.

Dann habe ich mein Stofflager durchsucht. Erst im „Mädchenfach“, dann im ganzen Regal. Irgendwie konnte ich mich nicht durchringen, einen pinken Strampler zu nähen. Und dann sah ich ihn, diesen wundervollen Blumenstoff von Michael Miller. Zusammen mit dem mint-farbenen Steppstoff war das meine Wunschkombi.

Genäht habe ich den Mitwachsstrampler „Mikey 2.0“ von Le-Kimi mit Beleg im oberen Bereich. Diesen und die Bündchen habe ich aus dem Blumenstoff gemacht. Appliziert habe ich eine Blüte, die denen auf dem Blumenstoff ähnelt. Dafür habe ich den gelben Stoff noch mit Punkten gestempelt.


Als ich fertig war, fand ich, dass man die Blume kaum wieder erkennen kann, da der blumige Beleg beim Tragen ja gar nicht sichtbar ist. Also habe ich noch einen „Regenbogenbody“ von Schnabelina dazu genäht.

Und dann passierte es: Ich habe alles zusammen nochmal in die Waschmaschine gesteckt, weil sich das Bügelvlies der Blüte lösen und Markierungen verschwinden sollten. Als ich den Body aufhängen wollte, war ich den Tränen nah. Die Proportionen waren nun für ein quadratisches Kind perfekt. Der Stoff ist bestimmt um ein Drittel eingelaufen. Beim Beleg im Strampler und den Beinbündchen fällt das nicht auf, aber für den Body werde ich noch eine Schritt-Erweiterung machen müssen.
Ich wasche jeden Jersey, sobald er mein Haus betritt, vor. Es könnte allerdings passiert sein, dass die „Mädchenstoffe“ in der Warteschleife geblieben sind. Jedenfalls war dieser definitiv NICHT vorgewaschen.

Für die Fotos ist das allerdings egal, das ganze Set ist sowieso noch ein bisschen groß. Zum Rein- bzw. Mitwachsen eben. Weil ich trotz allem finde, dass das eines meiner zauberhaftesten Ergebnisse bisher ist, sage ich nochmals Danke an Tabea von Nadelzauber und zeige euch einfach mal die restlichen Bilder 😉

Ergänzt habe ich den Strampler um eine Knopfleiste nach der Anleitung von lolletroll.

Hinten drauf natürlich ein gestempeltes Label.

Und hier noch ein Kunstfoto mit dem Untertitel „Durch die Blume“. Hach, was sind die kleinen Biester zauberhaft. Ich kriege jedesmal einen gewaltigen Hormonschub! 

Demnächst gibt es hier ein weiteres Set, dieses Mal aber wieder für einen Jungen.