Ein Satz warme Ohren und Hände

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Die Winter am Niederrhein sind eher mild. Bevor wir aber nach der Bescherung zur Familie ins kalte Vulkanland fahren, habe ich dem Dreikäsehoch ein paar wesentliche Kleidungsstücke gegen die Kälte genäht.

Angefangen habe ich mit Handschuhen aus Probestoff. Also, den mit den Sternen. Eigentlich ist er nicht so mein Fall, zu sehr sehen die Ergebnisse nach DIY aus 😉 Aber meinem Sohn haben die bunten Sterne so gut gefallen, dass ich nun das ganze Set daraus gemacht habe. Gefüttert ist alles mit Fleece.

Für die Handschuhe habe ich einen groben Umriss seiner Hand genommen und nochmal eine sehr großzügige Nahtzugabe darum gezeichnet. Statt Bündchen, von denen man nie weiß, ob man sie über oder unter den Pullover macht, habe ich einfach ein Gummiband als Abschluss angebracht. Eigentlich wollte ich es nochmal nach innen einklappen, damit es schöner aussieht, aber nach außen sah man das Fleece besser und das gefiel mir. Für faule Näher ist diese Variante sehr zu empfehlen.

Die Mütze und die Halssocke sind der „Chris“ von den Rockerbuben, aus dem schon einmal ein zuckersüßes Set entstanden ist. Diesmal habe ich allerdings auch Tragebilder dazu. Wenn beide Kinder gemeinsam zu sehen wären, dann würdet ihr auch den minimalen Partnerlook erkennen. Vielleicht kriege ich ja noch ein Foto.

Hier erstmal mein Lieblingsfoto mit den zu großen Handschuhen, der zu großen Mütze und der zu großen Halssocke 😉

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Und das Kind wollte unbedingt eine Bommel…

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Den weißen Keil der Dreiteilung habe ich zusätzlich mit Sternen bestempelt, weil er mir sonst zu „billig“ aussah. Was vielleicht auch daran liegt, dass das mal ein T-Shirt war.

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Und so sind die Sterne entstanden:

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Die Halssocke war erst zu eng, also habe ich an den Enden noch ein paar Zentimeter angenäht. Jetzt ist sie zu groß, lässt sich so aber gut bis zur Nase ziehen. Was auf dem Vulkan vielleicht nötig sein wird.

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Und hier meine neuen Label aus SnapPap und Textilfarbe:

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Auch ohne Schnee wünsche ich euch ein wundervolles Weihnachtsfest. Drinnen mit leuchtenden Kinderaugen und draußen mit leuchtenden Kinderköpfen. Ihr habt doch bestimmt auch bunte Mützen genäht, oder?

Anleitung: Kletterbogen selber bauen

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Diese Anleitung wird noch vervollständigt. Ich stelle nur schonmal die Schablone bereit.
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Nachdem unser Spielmöbel den Weg in die Online-Welt gefunden hat, haben wir tatsächlich Anfragen dazu bekommen. Zwei Familien wollten wissen, wie groß unser Kletterbogen ist, da die meisten anderen im Netz recht klein erscheinen.

Kurz vor Weihnachten möchte ich euch euren Wunsch erfüllen und stelle unsere Schablone online. Merry Christmas 😉

Wie schon gesagt, haben wir mal wieder alles selbst gemacht und uns die Maße so erdacht, wie wir sie alltagstauglich fanden. Diese sind in etwa: B 50 x L 100 x H 55 cm. Gerade habe ich die Umrisse abgezeichnet, eingescannt und jetzt findet ihr die Datei hier zum Download. Klickt einfach auf die folgende Klebe-Übersicht:

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Leider hatte ich auf die schnelle keine gute Idee, wie ich die einzelnen Seiten so bereit stelle, dass ihr sie mit jedem Drucker vollständig drucken könnt. Ihr benötigt dazu vorerst die Funktion „randlos drucken“. Wenn ihr euch traut, geht es aber auch ohne diese Einstellung.
Die einzelnen Seiten klebt ihr Stoß an Stoß (nicht überlappend) so zusammen, wie ihr es in der Klebeübersicht seht. Beim Ausschneiden könnt ihr eventuelle Verschiebungen oder Lücken an den Druckrändern wieder ausgleichen.
Für ein möglichst symmetrisches Ergebnis faltet ihr den geklebten Ausdruck vor dem Schneiden genau in der Mitte und schneidet nur die eine Hälfte, dafür doppellagig, zu. Wenn ihr es wieder auseinander klappt, sehen beide Bogenhälften gleich aus. Hat man das jetzt verstanden?

Die seitlichen Bogenteile sind aus Birke-Multiplex und haben eine Stärke von 14 mm. Die Papier-Schablone hat Alex auf eine dünne MDF-Platte geklebt und diese als Werkschablone zugesägt. Diese hat er dann wiederum auf die Multiplexplatte gelegt, die Konturen grob zugesägt und den Feinschliff mit einem Kopierfräser gemacht. Anschließend hat er die Seitenteile angeschliffen, damit wir sie ölen konnten.

Die Sprossen sind ebenfalls aus Birke-Multiplex, haben aber nur eine Stärke von 8 mm und sind jeweils 8 cm breit und 50 cm lang. Sie sind mit den Seitenteilen über jeweils 2 Dübel pro Sprossenseite verbunden (das Markieren der Dübellöcher in den Seitenteilen war wahrscheinlich der aufwendigste Teil). Zusätzlich hat Alex die Seitenteile an insgesamt sechs Stellen zusätzlich mit den Sprossen verschraubt. Ich empfehle aber für die Standfestigkeit, alles zu verleimen. Wir hatten uns dagegen entschieden, falls man den Kletterbogen mal auseinander bauen müsste. Aber welch ein Quatsch! Wozu sollte man das tun? Wir werden ihn also auch noch verleimen. Er quietscht jetzt so unschön.

Falls ihr noch weitere Fragen habt, dann her damit. Hier ist bestimmt noch viel Potenzial zur besseren Erklärung. Ich dachte nur, vielleicht wollt ihr eure Kinder ja zu Weihnachten mit diesem neuen Spielmöbel erfreuen. Und dafür ist es ja höchste Eisenbahn…

Wir wünschen euch also viel Spaß beim Bauen und ein wundervolles, buntes Weihnachtsfest!

Kleine Taschen schnell gemacht

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Vor bestimmt zwei Jahren habe ich diese runden Taschen schon genäht. Beim digitalen Herbstputz kamen die Fotos wieder zum Vorschein, die ich später mit dem Dreikäsehoch gemacht hatte.
Damit ich den Beitrag von der to-post-Liste streichen und mir auf die Schulter klopfen kann, gibt es jetzt diese Mini-Anleitung.

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Die Taschen sind ganz einfach gemacht.
Ihr braucht dafür:

  • 1 Kreis für außen, 1 Kreis für innen, Größe nach Wahl (messt den Durchmesser = d!)
  • 1 Rechtecke für außen, 1 Rechteck für die Taschen, 1 Rechteck für innen, alle mit dem gleichen Maß, die Breite entspricht dem Umfang des Kreises (U= π*d) plus 2x Nahtzugabe
  • Trägerband (fertig oder selbst genäht)
  • Druckknöpfe
  • Tüddelkram

Und so geht’s:

  • klappt das Rechteck für die Taschen längs links auf links
  • steppt diese doppelte Lage unten und an den Seiten so auf das Rechteck für außen, dass ihr einen breiten Eingriff erhaltet, (ihr könntet das auch nur feststecken), teilt die Tasche mit Längsnähten in kleinere Einheiten
  • wenn ihr die Außenseite noch verzieren möchtet, dann tut das jetzt
  • näht jeweils die beiden Innen- und Außenteile zusammen, also erst das Rechteck an den Kreis und dann das Rechteck in der Höhe zusammen
  • steckt nun beide Teile so ineinander, dass die Stoffe rechts auf rechts liegen und näht die obere Kante zusammen, lasst dabei eine Wendeöffung
  • verstürzt das Ganze und steppt die obere Kante ab, dabei schließt ihr auch die Wendeöffnung
  • jetzt nehmt ihr Gurtband oder näht euch selbst Träger und bringt sie mit Druckknöpfen an
  • wenn ihr wollt, bringt ihr noch Knöpfe zum Verschließen der Tasche an
  • Schon fertig!

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Wer schon zweidreimal genäht hat, der macht sowas im Schlaf 😉

Oder wollt ihr eine ausführlich Bildanleitung? Die gibt es zu hauf im Netz, ihr bekommt aber auch gern eine ganz persönliche von mir. Sagt einfach Bescheid…

Ein Herbstlied über Sonne, Mond und Sterne

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Seit einigen Wochen habe ich mein erstes Probenähen hinter mir. Das war eine Erfahrung, die ich einfach mal machen wollte. Sonja von From heart to needle hat sich mit Nicole von Engelinchen Design zusammengetan und beide haben von einem riesigen Team ein komplettes Kleidungsset nähen lassen: Die Weste „Herbstlied“ plus Hose, Beanie und Shirt „Sonne, Mond und Sterne“.

Zwischendurch habe ich mich gefragt, warum man sich so ein Probenähen eigentlich antut. Unfertige Schnitte sollen unter Zeitdruck genäht werden. Ob sich die Mühe lohnt, weiß man anfangs nicht. Wahnsinn, dass man so etwas für wildfremde Menschen tut.
Von Anfang an hatte ich aber auch ein richtig gutes Gefühl dabei, mit einer Gruppe von Gleichgesinnten die gleichen Klamotten zu nähen und zu sehen, was aus einem einzigen Schnitt alles herauskommen kann. Es war ein bisschen wie eine Näh-Party in einem virtuellen Raum. Ich fand es toll!
Die Klamotten könnt ihr alle einzeln bei Alles für Selbermacher erwerben. Ich verlinke sie gleich jeweils in der Beschreibung.
Nun wollt ihr aber sicher auch wissen, ob es sich für euch lohnt!? Ich zeige euch einfach mal die zuckersüßen Bilder meiner Kinder.

Angefangen habe ich mit der Weste „Herbstlied“, weil ich sowieso eine für den Dreikäsehoch nähen wollte. Und sie ist tatsächlich zu einem Lieblingsteil von uns beiden geworden. Sie passt perfekt, auch mit dickem Pullover drunter, und ist lang genug für kalte Tage. Eigentlich sollte der Zweikäsehoch auch eine bekommen und dann hätten wir ein Partner-Outfit mit Papas Jacke gehabt. Aber die Zeit reichte irgendwie hinten und vorne nicht und so habe ich nur das „Muss“ abgegeben.
Im E-Book gibt es übrigens verschiedene Varianten für Weste, Pullover oder Pullunder. Ihr bekommt den Schnitt für die Größen 74 bis 146.

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Dann habe ich mich an die Moonlight Pans für das große Kind gemacht. Es gibt sie in einer normalen und einer legeren Variante.
Zu Beginn des Probenähens war die legere Variante allerdings noch so eng, dass ich die Hose gerade noch dem Zweikäsehoch anziehen konnte, nachdem ich Schritt und Saum eingekürzt hatte. Für die zweite Version hatte ich die Hose eigenhändig verbreitert, angepasst an die Maße vom Kind.
Im fertigen Schnittmuster passt jetzt aber alles!

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Für den Saum ist ein Halbmond vorgesehen, was ich sehr hübsch finde. Bei der kleinen Hose ist er allerdings dem Saumkürzen zum Opfer gefallen und für die große Hose war es mir dann doch zu kindisch.
Mir gefallen besonders die seitlichen Taschen, die von vorne und hinten aussehen, als wären es normale Hosentaschen.

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Die Starlight Beanie gibt es in zwei unterschiedlichen Längen und kommt mit verschiedenen Applikationsvorlagen (Stern, Herz, Anker, …) daher. Die habe ich aber nicht benutzt, sondern wieder mal gemacht, was ich wollte. Schlimm ist das!

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Das Sunlight Shirt war kein Probenäh-Muss und ist deshalb auch nicht entstanden. Ich sagte ja bereits, dass es an Zeit fehlte.

Wenn ihr jetzt aber Zeit und Lust habt, ein komplettes Herbstoutfit zu nähen… – dann wartet damit lieber bis zum nächsten Jahr. Der Winter kommt mit großen Schritten. Also packt eure Kinder warm ein. Zum Glück gibt es die Weste ja auch als Jacken-Version und die Beanie lässt sich super mit Fleece füttern. Also ran an die Nähmaschine.

Viele Grüße an das ganze Näh-Team.
Dankeschön, dass ich dabei sein durfte und ihr mich zu unseren neuen Lieblingsklamotten inspiriert habt. Ich habe sehr viel gelernt!

Ein Spielmöbel mit tausend Namen

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Aus meiner Nähwerkstatt gab es für unsere Kinder je ein T-Shirt zum Geburtstag. Nicht gerade originell. Vom Papa gab es deshalb ein Spielzeug aus der Holzwerkstatt. Oder ist es doch eher ein Möbelstück?

Wenn man im Netz danach sucht, findet man es zum Beispiel unter Kletterbogen oder Regenbogenwippe. (Was war mein Leben nur ohne Pinterest???)
Wir haben uns diverse Ausführungen angeschaut und für die unserer Meinung nach vielfältigste entschieden. Hätten wir noch ein bisschen weiter recherchiert, hätten wir auch gleich eine Schablone mitgeliefert bekommen (zum Beispiel hier). Stattdessen haben wir mal wieder alles mühsam selbst erarbeitet. Sowas hilft allerdings, um banale geometrische Anwendungen aufzufrischen.

Damit unsere Ergebnis nicht ganz genau so aussieht, wie alle(!) anderen bei Pinterest, habe ich mich gegen Regenbogenfarben entschieden und unser Acyrllack-Lager minimiert. Ja, ihr habt richtig gelesen: Ich habe keine veganen oder speichelfesten Farben benutzt. Damit haben wir die Hälfte unserer Möbel auch gestrichen und so passt alles zusammen. Die andere Hälfte unserer Möbel ist übrigens mit Dekorwachs behandelt, was wir auch für die Seitenteile des Kletterbogens genommen haben.

Genug geredet, hier kommen die unendlichen Möglichkeiten, die das neue Spielzeugmöbel so bietet. Aber vorher einmal ohne Kinder, bitte.

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Beginnen wir mit dem klassischen Sprossen- oder  Kletterbogen. Wie ich bereits erzählt habe, geht der Zweikäsehoch schon eigenständig die Treppe rauf. Klettern ist also kein Problem für ihn. Irgendein Vater promotete seinen Kletterbogen sogar mal damit, dass sein halbjähriger Sohn bereits allein drauf kam. Ihr könnt so einen Bogen also gleich zur Geburt schenken.

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Da fällt mir ein, dass er sich als Spielebogen für Säuglinge mit drangehängten Kuscheltieren, Glöckchen, Deckeln, Kugeln, Rührbesen, Fernbedienungen (also alles, was kleine Kinder toll finden) bestimmt auch gut eignet. Um davon ein Testfoto zu machen sind wir allerdings zu spät dran.

Als Kuschelhöhle eignet sich das Möbel jedenfalls auch hervorragend. Decke drüber, Ruhe!

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Stell sich das mal Kind quer, kann man das auch mit dem Spielzeug tun. Mit einer Verkaufstheke zum Beispiel schafft man schnell Abwechslung. Wir haben keinen Kaufmannsladen, dafür jetzt einen riesigen Spielzeugladen (also die Spielecke) mit bunt-gestreiftem Kassensitz.

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Genügt das auch nicht mehr, dreht man alles noch weiter und hat eine Wippe. Das macht der Dreikäsehoch sehr gerne, aber nicht lange allein.

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Und wenn die Kinderchen dann endlich müde vom vielen Spielen sind, dürfen sie es sich in der Leseschaukel gemütlich machen und den Eltern ein bisschen Ruhe gönnen.

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Weil so etwas wie Ruhe bei uns aber nur nachts existiert, haben wir noch eine Rutsche zum Anbauen gefertigt. Mit irgendwas muss man die Kleinen ja beschäftigen.
Das Rutschbrett ist ebenfalls gewachst, dann zweimal geschliffen und klarlackiert und dann nochmal gebohnert. Da rutscht man wie ne eins! Und die Kinder können sie selbst einhängen. Naja, das größere zumindest.

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Könnt ihr noch? Das Rutschbrett könnte man auch noch benutzen, um eine richtige Wippe für beide Kinder zu machen. Ein Beispiel seht ihr hier. Das haben wir allerdings noch nicht ausprobiert, weil das irgendwie nach ausgeübter Aufsichtspflicht schreit.

Also Gäste einladen, die diese Aufgabe übernehmen und Ihnen zum Dank einen leckeren Kaffee servieren. Aber was, wenn zu wenig Sitzmöbel da sind? Auch hier hilft unser neues Spielzeug rasch. Ran an den Tisch und genießen.

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Ich habe bei diesem lustigen Shooting, vor dem ich die Spielecke von allen anderen Möbeln befreit habe, natürlich noch viel mehr Fotos gemacht. Sie würden aber keinen Mehrgewinn liefern, also halte ich mich zurück.

Vielleicht habt ihr aber noch weitere Ideen, was man mit unserem neuen Alleskönner anstellen kann? Lasst doch mal hören!

Beim Wal heißt die Schwanzflosse Fluke

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Meine Mitbewohner haben ja alle fast gleichzeitig Geburtstag. Der Dreikäsehoch verdient seinen Namen jetzt besonders, denn er ist vor einem Monat drei geworden. Egal, wo er gerade neu hinkommt, er muss allen erzählen: „Ich bin schon groß, ich bin drei!“ und nickt dabei ganz bedeutend. Die Eltern unter euch kennen das sicher.

Zum Geburtstag bekam er aus meiner Nähwerkstatt ein neues T-Shirt. Nicht, dass ich ihm nicht gerade einen ganzen Batzen genäht hatte…
Weil Wale immermal wieder Thema bei ihm sind (momentan sind es allerdings Drachen und unangefochten Bagger), habe ich mich für eine riesige Schwanzflosse und ein kleines Segelboot entschieden.

Leider hat der Dreikäsehoch immer das Pech, dass ich den Zuschnitt weit vor seinem Geburtstag mache und die T-Shirts dann am Ende sehr eng ausfallen. Nun guckt halt der Bauch ein bisschen raus 😉 Und weil der Zuschnitt zwar lange vorher erledigt war, ich aber erst einen Tag vor Abgabedatum Zeit hatte, den Rest zu machen, habe ich nach dem ganzen Applizieren ganz schön geschludert. Den Halsausschnitt habe ich nur umgeklappt und abgesteppt (Bündchen hätte auch nicht viel länger gedauert) und die Ärmel habe ich zweimal umgeschlagen und unten festgenäht (ein ordentlicher Saum hätte auch nicht länger gedauert). Vielleicht werde ich es irgendwann noch mal richtig fertig machen. Vielleicht zum dritten Geburtstag vom kleinen Bruder.

Der Dreikäsehoch hat sich trotzdem wahnsinnig gefreut und neulich im Park ein paar Bilder von sich machen lassen. Das sind sie:

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Wusstet ihr, dass die Schwanzflosse beim Wal gar keine Flosse ist? Weil er ja gar kein Fisch ist? Mein Mann hat herausgefunden, dass man das Fluke nennt und der Dreikäsehoch weiß das jetzt auch. Wir wollen ja korrekt bleiben.
Er hat einer Kassiererin auch schonmal erzählt, dass das Tier in seinem Buch einen Kehllappen hat. Das hatte sie bis dahin noch nie gehört. Und ihr? Welches Tier meint er denn bloß?

Brumm, brumm, sssssssssss…

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Der Zweikäsehoch ist eins geworden. Eins! Das ging diesmal so schnell, dass ich gar nicht weiß, wann er das gemacht hat. Es ist jetzt eigentlich auch schon wieder zwei Monate her und seit dem ist er noch größer geworden. Inzwischen geht er sogar selbstständig die Treppe hoch und runter. Hallo? Das ist doch wohl ein bisschen dolle früh, oder?

Neben der Treppe und der Kaffeemaschine ist der Brummkreisel trotzdem eins seiner Lieblingsspielzeuge im Haus. Deshalb habe ich ihm auch einen auf sein Geburtstags-T-Shirt appliziert. Zusammen mit Bauklötzen, die sein Alter und seinen Anfangsbuchstaben zeigen. Das Ganze war recht aufwendig und im Nachhinein gefällt es mir gar nicht mal so gut. Aber das passiert mir öfter…

Ich zeige es euch trotzdem, weil vielleicht jemand wissen möchte, dass und wie es entstanden ist 😉 Wenn das so sein sollte, dann sagt Bescheid. Ich habe mitfotografiert.

Jetzt aber erstmal Bilder vom großen kleinen Sohn und seinem neuen T-Shirt.

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Von der tollen Cordhose gibt es gleich noch mehr Bilder. Der Zweikäsehoch macht tatsächlich Mittagsschlaf und ich habe etwas Zeit zum Blog-Füllen.
Interessiert euch nicht? Hm, diese Näh-Muttis haben halt so wenig andere Themen 😀 Was wollt ihr denn sonst wissen?